Barrierefreiheit
Erklärung zur Barrierefreiheit
Freiwillig, nach WCAG 2.2 AA — was erreicht ist und was noch fehlt
Anspruch und Geltungsbereich
Martin Klaus Schülbe betreibt salzbibel.de als Privatperson. Eine gesetzliche Pflicht zur Barrierefreiheit — nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für bestimmte Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen oder nach der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) für öffentliche Stellen — besteht für diese Website deshalb nicht. Sie soll trotzdem barrierefrei sein: Eine Edition, die nur mit der Maus und nur mit guten Augen lesbar ist, wäre keine gute Edition.
Angestrebt wird die Konformitätsstufe AA der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2. Diese Erklärung gilt für alle Seiten unter salzbibel.de einschließlich der beiden Formulare.
Stand dieser Erklärung: 6. September 2026. Grundlage ist eine eigene Prüfung beim Bau der Website — mit Tastatur, mit rechnerischer Kontrastmessung und mit einem Prüfskript für Struktur und Verweise. Eine Prüfung durch eine unabhängige Stelle oder ein umfassender Test mit Vorleseprogrammen hat noch nicht stattgefunden.
Was bereits erfüllt ist
- Ohne JavaScript nutzbar: Jede Seite ist ohne Skript vollständig lesbar; die Formulare funktionieren ohne Skript, Filter blenden ohne Skript nichts aus, Aufklappbares ist echtes
<details>. - Tastatur: Alle Bedienelemente sind mit der Tastatur erreichbar; der Fokus ist als kräftiger Rahmen sichtbar und wird nie ausgeblendet. Eine Sprungmarke „Zum Inhalt“ steht am Anfang jeder Seite. Der Zustimmungsdialog hält den Fokus und schließt mit Escape.
- Struktur: Eine
<h1>je Seite, keine Überschriftensprünge, benannte Navigationsbereiche, ein Brotkrumenpfad mit Kennzeichnung der aktuellen Seite, Sprachangabelang="de". - Kontrast: Text und Bedienelemente erreichen in der hellen und der dunklen Darstellung mindestens 4,5:1 (Fließtext meist über 7:1); Rahmen von Bedienelementen mindestens 3:1. Eine Stufe „hoher Kontrast“ mit reinem Schwarz-Weiß und ständig unterstrichenen Verweisen lässt sich zuschalten.
- Anpassbar: Schriftgröße bis etwa 140 Prozent, Zeilenabstand, Farbschema, Kontrast, Bewegung und Schriftart — siehe Barrierefreiheit und Darstellung. Die Seite folgt außerdem den Systemeinstellungen für Farbschema und reduzierte Bewegung. Das Layout ist für Bildschirme ab 320 Pixel Breite ausgelegt — das entspricht einem Browserzoom von 400 Prozent auf einem üblichen Bildschirm — und bricht auf schmalen Bildschirmen einspaltig um.
- Keine reinen Farbunterschiede: Zustände und Fehler werden immer auch als Text angegeben; Pflichtfelder tragen zusätzlich zum Stern einen Text für Vorleseprogramme.
- Formulare: Jedes Feld hat ein sichtbares
<label>; Fehler stehen oben zusammengefasst und am Feld und sind überaria-describedbyverknüpft; Eingaben bleiben bei Fehlern erhalten; die Prüfung „Mensch oder Programm“ ist eine einfache Textfrage — kein Bilderrätsel, keine Zeitmessung als einziges Mittel — mit der Möglichkeit, eine andere Frage zu wählen, und mit Telefon als Ausweg. - Bilder: Jedes Bild hat einen Alternativtext; schmückende Elemente sind vor Vorleseprogrammen verborgen.
- Bewegung: Es gibt keine automatisch laufenden Animationen, kein Blinken, keine Videos.
- Vergrößerung und Umbruch: Textspalten bleiben schmal, lange Tabellen und Abbildungen scrollen in ihrem eigenen Rahmen waagerecht, statt die Seite zu sprengen.
Was noch nicht oder nur teilweise erfüllt ist
- Die Handschrift selbst: Die Faksimile-Abbildungen zeigen Seiten der Handschrift. Der Alternativtext beschreibt, was zu sehen ist, kann aber nicht den Wortlaut wiedergeben — den bietet die Transkription. Die neun Kunstrisse sind technische Zeichnungen; ihre Legenden ersetzen die Zeichnung nur zum Teil.
- Frühneuhochdeutsch: Der Wortlaut der Handschrift ist als deutsch (
lang="de") ausgezeichnet; für Frühneuhochdeutsch gibt es keine eigene Sprachkennung. Vorleseprogramme sprechen die alte Schreibung deshalb mit heutiger Aussprache aus, was stellenweise schwer verständlich ist. Die Übersetzung steht daneben. - Lateinische Wendungen in Zitaten und Anmerkungen sind nicht durchgehend mit
lang="la"ausgezeichnet. - Lange Tabellen (Ämter, Maße, Chronologie) scrollen auf schmalen Bildschirmen waagerecht; das ist bedienbar, aber nicht bequem. Auch die Karte zu Rhenanus’ Wirken ist auf schmalen Bildschirmen mühsam zu bedienen.
- Vorleseprogramme: Die Zeitleisten mit vier Ansichten je Abschnitt sind lang. Sprungmarken und Überschriften helfen, ein Test mit verschiedenen Vorleseprogrammen steht aber noch aus.
- Prüfung: Es liegt keine Prüfung durch eine unabhängige Stelle vor. Diese Erklärung beruht auf einer Selbsteinschätzung und wird fortgeschrieben, sobald Barrieren gemeldet oder behoben werden.
Barrieren melden
Wer auf eine Barriere stößt — eine Stelle, die sich nicht bedienen, nicht lesen oder nicht verstehen lässt —, meldet sie bitte über das Kontaktformular (Anliegen „Allgemeine Nachricht“, Stichwort „Barriere“). Hilfreich sind: die Adresse der Seite, das benutzte Hilfsmittel (Vorleseprogramm, Vergrößerung, Tastatur) und was genau nicht ging. Ist das Formular selbst die Barriere, hilft ein Anruf unter +49 162 4700700. Ich antworte in der Regel innerhalb weniger Tage und bemühe mich, gemeldete Barrieren zeitnah zu beheben.
Ein förmliches Durchsetzungs- oder Schlichtungsverfahren, wie es für öffentliche Stellen vorgesehen ist, gibt es für diese private Website nicht.