Über mich
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Wer die Salzbibel liest, und warum
Wer hier schreibt
Ich heiße Martin Klaus Schülbe und lebe in Nürnberg. Beruflich baue ich Websites — unter dem Namen Webmeister Martin, mit dem Schwerpunkt auf Barrierefreiheit und einem Aufbau ohne Drittanbieter —, und ich betreibe seit 2022 den Martin Schülbe Verlag, in dem gezeichnete Erzählungen über Orte des Werra-Meißner-Kreises erscheinen: Heimatkunde, die man liest wie einen Comic. Beides erklärt, warum diese Seite so aussieht, wie sie aussieht, und warum sie ohne Cookies, Schriftdienste und Karten-Anbieter auskommt.
Die Salzbibel ist etwas anderes. Sie ist kein Auftrag und kein Geschäft, sondern Freizeit — Abende, Wochenenden, Urlaube. Ich bin kein Historiker von Beruf; ich bin ein Heimatkundler aus Leidenschaft, und der Weg zu dieser Handschrift führte nicht über eine Universität, sondern über die Neugier auf einen Ort und seine Geschichte. Bad Sooden-Allendorf ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin; das Salz ist der Grund, warum es sie gibt; und die Salzbibel ist das Buch, in dem das alles steht — nur konnte es seit vierhundert Jahren fast niemand lesen.
Dass die Arbeit aus Neugier entsteht, heißt nicht, dass sie beliebig gemacht wird. Eine Quelle dieses Ranges verdient die Maßstäbe, die die Wissenschaft an eine Edition anlegt: buchstabengetreue Transkription, nachprüfbare Übersetzung, Kennzeichnung jeder unsicheren Lesung, Belegstellen für jede Behauptung und die Bereitschaft, sich korrigieren zu lassen. Wie das im Einzelnen gehandhabt wird, steht auf der Seite Editionsgrundsätze; was ich nicht weiß, steht bei den offenen Fragen.
Heimatforschung im Auftrag
Was ich für die Salzbibel gelernt habe, lässt sich auch für andere einsetzen. Ich übernehme Rechercheaufträge zur Orts- und Familiengeschichte, vor allem im Werra-Meißner-Kreis und den angrenzenden Gebieten, und die Lesung alter Dokumente:
- Alte Dokumente lesen und übertragen — Kurrent- und Kanzleischriften des 16. bis 19. Jahrhunderts: Urkunden, Verträge, Kirchenbucheinträge, Briefe, Rechnungen, Chroniken. Transkription, auf Wunsch Übersetzung in heutiges Deutsch und Einordnung.
- Ortsgeschichte — Recherche zu einem Ort, einem Haus, einem Gewerbe oder einem Ereignis in gedruckten Quellen, Digitalisaten und, nach Absprache, in Archiven.
- Familiengeschichte — Auswertung von Kirchenbüchern, Ortsfamilienbüchern und Namenslisten; Aufbereitung als lesbare Darstellung, nicht nur als Stammbaum.
- Aufbereitung für Vereine, Chroniken und Ausstellungen — Texte, Bildauswahl mit geklärten Rechten, Tafeln, Broschüren, Websites; alles aus einer Hand, gestaltet und gesetzt.
Grenzen sage ich vorher: Was ich nicht sicher lesen kann, kennzeichne ich als unsicher; was sich nicht belegen lässt, behaupte ich nicht; und Aufträge nehme ich nur so viele an, wie ich ordentlich erledigen kann. Anfragen bitte über das Kontaktformular mit dem Anliegen „Auftragsforschung“ — am besten mit einer kurzen Beschreibung des Gegenstands, dem Umfang (etwa: Anzahl der Seiten) und, wenn vorhanden, einer Probeseite als Anhang. Ich antworte mit einer Einschätzung, ob und in welchem Rahmen ich helfen kann.
Kontakt
Für alles, was diese Seiten betrifft, gibt es zwei Wege: das Feedbackformular für Hinweise zu einer bestimmten Stelle der Edition und das Kontaktformular für alles andere. Die Postanschrift steht im Impressum.
