… alles darauf gerichtet werden, dass man zu ewigen Zeiten mit Eimern, wie bei den Pfännern, Sole ziehen kann; dadurch wird aller Unwille vermieden. Weil er das aber alles bisher auf seine Kosten hat bauen und errichten müssen und auch die jetzigen Unkosten …
ZusammenfassungBd. 1, S. 840–855 · Das vierte Buch
… Landgraf Philipps von 1538 — datiert auf denselben Tag wie der große Vertrag mit den Pfännern. Es geht um jene zweihundert Gulden, die im dritten Buch als „zu Gottes Ehre und zum Unterhalt der Armen“ bestimmt erwähnt werden. Hier steht, was damit wirklich …
… bauen sollte, von unserem hochgedachten gnädigen Fürsten und Herrn, von der gemeinen Pfännerschaft und etlichen Dörfern im Gericht Bilstein mit Beisteuer und Almosen unterhalten wird, der auch von alters her von jedem Wagen zwei Heller Wegegeld genommen hat …
… gestiftet, dass fortan dieselben zweihundert Gulden jährlichen Zinses, die uns die Pfänner liefern sollen, zu Gottes Ehren gebraucht werden. Und damit sie diese zweihundert Goldgulden umso williger entrichten, haben wir ihnen gnädig gegönnt, dass sie noch ein …
… Gulden jährlichen Zinses verfügen, die sie stets von Quartal zu Quartal von den Pfännern einnehmen sollen. Und sie sollen alle Jahre achtzig Gulden an vier Studenten geben, die aus Allendorf gebürtig sind, Kinder armer Leute, die sich sonst an der Hohen …
… Willen von Bürgermeister und Rat der Stadt Allendorf an der Werra sowie der von der Pfännerschaft verordneten Salzgrafen Folgendes verabredet und vereinbart — doch alles vorbehaltlich besseren Bedenkens und weiterer Verordnung unseres hochgenannten gnädigen …
… seligen Andenkens, die Fürsten zu Hessen, und wir neben den daran ererbten alten Pfännern reichen Gewinn, Nutzen und Auskommen bis hierher gehabt haben und durch diese Gnade Gottes noch haben, sondern wovon auch viele Menschen im Land und außerhalb vielfach …
… und ernstlich zu halten gebieten. Denn obwohl schon vor dieser Zeit auch bei den Pfännern — zuvor und ehe unser gnädiger Herr Vater christlichen Andenkens neben ihnen, den Pfännern, im Salzwerk zu bauen begann — und ebenso unter seiner Gnaden eigenem Regiment …
… Beamten wie andere Bußen ins allgemeine Bußregister eintragen lassen. Was aber die Pfänner mit ihren Boten angeht, damit soll es nach dem Wortlaut des Vertrags gehalten werden; dabei wollen wir sie belassen. Wenn das Salz, wie oben gesagt, verkauft wird, soll …
… — nach und nach seit Errichtung der Location, sie seien nun auf der alten Pfänner- oder auf unserer neuen Seite — uns jährlich jeder eine Pfanne Salz vierundzwanzig Albus billiger als der gemeine Kaufpreis für unsere Hofhaltung verkaufen müssen, und man dies …
Danach die vom Adel, die Pfänner und unserer Diener Bestellungssalz, welche Salz zu Sooden bekommen, sollen des Zolls allein, aber des Schatzes und des Wegegeldes nicht frei sein. Würde aber einer den Zoll verfahren, soll er, wie landbräuchlich, darum …
ZusammenfassungBd. 1, S. 943–1024 · Das vierte Buch
… in gemeine Hege. Es folgen ein Verzeichnis aller Gehölze und Berge, die Eigentum der Pfänner sind, die Ludwigsteiner Gehölze und die Ordnung, wie die Allendorfer Stadtwälder unter die Bürger verteilt werden. Den Schluss bilden die kleinen, konkreten Dinge, an …
… und richtige Hegung eingehalten wird. Ebenso sollen hierin auch alle Gehölze der Pfänner herangezogen werden, seien sie nun unser eigen, der Stadt Allendorf oder anderer. Doch werden hiervon ausgenommen die Gehölze, die Eigentum der Pfänner sind und zum …
Verzeichnis und Namen der Gehölze und Berge, die Eigentum der Pfänner sind und die die Sodemeister gegen ein Erbstammgeld zu schlagen pflegen, wenn sie hiebreif sind. Der Große Hain an der Winterleide — 8. Die Sommerleide im Großen Hain — 5. Die Halbe Mark — …
… gemeint, die anderen zu unterhalten obliegen, sondern allein die, die von den alten Pfännern auf uns gekommen sind. Doch sollen unsere genannten Diener bei jedermann, wohin sich unsere Salzstraßen erstrecken, darauf dringen, dass diese in gutem Zustand …
… Zeichen seiner Gnade offen erweist und sehen lässt. Demnach haben die alten Pfänner seit Anbeginn des Salzwerks, über achthundert Jahre lang, jährlich ein besonderes Fest am Tag des heiligen Bonifatius als ihres erwählten Patrons gehalten. Sie sind alle Jahre …
ZusammenfassungBd. 1, S. 1025–1030 · Das vierte Buch
… es enthält die vielleicht schönste historische Notiz des ganzen Buches. Die alten Pfänner, heißt es, hätten seit Anbeginn des Salzwerks — „über achthundert Jahre lang“ — jährlich ein Fest am Tag des heiligen Bonifatius als ihres erwählten Patrons gehalten: …
Redaktionelle AnmerkungBd. 1, S. 1025–1062 · Das vierte Buch
… Grund: Dann liegt ohnehin ein Salzleger, es wird nicht gesotten. Die Angabe, die Pfänner hätten das Fest „über achthundert Jahre lang“ gehalten, ist Ortsüberlieferung und lässt sich nicht prüfen. Nachprüfbar ist der Vorgang der Abschaffung — und der ist für …
… und begangen werden soll. An diesem Tage sollen sich sowohl unsere als auch der Pfänner Salzgrafen, Beamte, Befehlshaber und Diener und danach alle, die es vermögen, jung und alt, von Pfännern und Siedern, mit besonderer Demut und Andacht morgens um sieben …
… aufgerichteten Kirchenordnung im Salzwerk verhalten soll. Nachdem bei den alten Pfännern eine hergebrachte Gewohnheit gewesen ist, dass im alten Salzwerk von wegen der gemeinen Pfänner-Bauerschaft über das ganze Regiment – ohne die hohe Obrigkeit, welche …
… der aufgerichteten Verträge und der Location zwischen seinen Gnaden und den gemeinen Pfännern an sich gebracht und hat erweitern lassen, und auch wir mit Gottes Hilfe im beständigen Vorhaben sind, dasselbe nicht zu verkleinern; und weil uns nun nach jetziger …
ZusammenfassungBd. 1, S. 1031–1062 · Das vierte Buch
… Pfingstfest für alle Boder gemeinsam, „um ein Fass Bier dafür zu kaufen“, wie es die Pfänner auch tun. Und die Erlaubnis, auf eigene Kosten ein gemeinsames Hochzeitshaus und eine Badestube zu bauen, die freies Eigentum der Bode und ihrer Nachkommen bleiben …
… sie behalten, was vor dieser Zeit ihnen zugeräumt worden ist. Die Holzberge, die den Pfännern zuständig und nach Anweisung der Location uns mit dem Salzwerk zugeräumt worden sind, sollen, soviel das Stamm-
… durch den eben gedachten Rentmeister erlegt werden sollen, wie es denn auch die Pfänner zu tun pflegen. Sonst haben wir auch über dies alles gnädig nachgegeben, dass die Einwohner zur Bode ein gemeines Hochzeitshaus und eine Badestube, dem ge-
sich mit unserem lieben Getreuen, dem Ausschuss und den gemeinen Pfännern des Salzwerks zu Allendorf, über eine Location (Verpachtung) auf die damals nächstfolgenden fünfzehn Jahre verglichen hatte,