ZusammenfassungBd. 1, S. 252–361 · Das zweite Buch
… durch langen Gebrauch erworben“. Und dann eine Zahl, die alles Weitere trägt. Die Pfänner und ihre Vorfahren seien „über dreihundertdreizehn Jahre“ bei dieser Gerechtigkeit gelassen, dabei geschützt und gehandhabt worden. Rückgerechnet von 1538 kommt man ins …
Pfänner · phenner (1413) · Pfannenherr · Gebauer/Geburen (1300) · Einzelnes Mitglied der Pfännerschaft; Inhaber von Anteilen an Sole und Siedepfannen. · Der Pfänner ist Rechteinhaber, nicht Handwerker — er besitzt Koten und Solerechte und lässt sieden, statt …
Böden hinaus aus Gnaden zugelassen worden ist; die Pfänner bitten untertänig, Seine Fürstlichen Gnaden wollen befehlen, sie ihnen gnädig zu geben. Weil nun aus den oben erzählten Ursachen, Beschwerungen und Missverständnissen die Pfänner in merklichen …
…Böden hinaus aus Gnaden zugelassen worden ist; die Pfänner bitten untertänig, Seine Fürstlichen Gnaden wollen befehlen, sie ihnen gnädig zu geben. Weil nun aus den oben erzählten Ursachen, Beschwerungen und Missverständnissen die Pfänner in merklichen …
…Böden hinaus aus Gnaden zugelassen worden ist; die Pfänner bitten untertänig, Seine Fürstlichen Gnaden wollen befehlen, sie ihnen gnädig zu geben. Weil nun aus den oben erzählten Ursachen, Beschwerungen und Missverständnissen die Pfänner in merklichen …
…Böden hinaus aus Gnaden zugelassen worden ist; die Pfänner bitten untertänig, Seine Fürstlichen Gnaden wollen befehlen, sie ihnen gnädig zu geben. Weil nun aus den oben erzählten Ursachen, Beschwerungen und Missverständnissen die Pfänner in merklichen …
ZusammenfassungBd. 1, S. 664–670 · Das dritte Buch
… zugleich das Genaueste, was wir über den Alltag der Saline im Jahr 1538 haben. Die Pfänner dürfen in jedem ihrer zweiundvierzig Siedehäuser zweimal wöchentlich sieden, je acht Achtel Salz. Dafür wird der Brunnen nach Tagen geteilt: Die Pfänner schöpfen …
… Johann Feige, Kanzler, Rudolf Schenck, Landvogt an der Werra, vermöge der von den Pfännern übergebenen Supplikation verordnet, am Mittwoch oder Donnerstag einzukommen und mit den Pfännern wegen ihrer Beschwerung zu verhandeln. Wie aber die Pfänner solches so …
… Johann Feige, Kanzler, Rudolf Schenck, Landvogt an der Werra, vermöge der von den Pfännern übergebenen Supplikation verordnet, am Mittwoch oder Donnerstag einzukommen und mit den Pfännern wegen ihrer Beschwerung zu verhandeln. Wie aber die Pfänner solches so …
… Johann Feige, Kanzler, Rudolf Schenck, Landvogt an der Werra, vermöge der von den Pfännern übergebenen Supplikation verordnet, am Mittwoch oder Donnerstag einzukommen und mit den Pfännern wegen ihrer Beschwerung zu verhandeln. Wie aber die Pfänner solches so …
… ihrem Vorhaben beharrt und haben gesagt, Seine Fürstlichen Gnaden könnten, weil die Pfänner Seiner Fürstlichen Gnaden Dienern nicht vergönnen wollten, neben den Ihren zu ziehen, nichts anderes befinden, als dass die Pfänner Seine Fürstlichen Gnaden und ihre …
… ihrem Vorhaben beharrt und haben gesagt, Seine Fürstlichen Gnaden könnten, weil die Pfänner Seiner Fürstlichen Gnaden Dienern nicht vergönnen wollten, neben den Ihren zu ziehen, nichts anderes befinden, als dass die Pfänner Seine Fürstlichen Gnaden und ihre …
… Ruland Ruland, Amtmann zu Münden, in Gegenwart der ganzen Versammlung der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus zu Allendorf erschienen und hat unter anderem erzählt, es gelange ihm glaubwürdig zu, dass er von den gemeinen Pfännern — wiewohl er es mit ihnen …
… Ruland Ruland, Amtmann zu Münden, in Gegenwart der ganzen Versammlung der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus zu Allendorf erschienen und hat unter anderem erzählt, es gelange ihm glaubwürdig zu, dass er von den gemeinen Pfännern — wiewohl er es mit ihnen …
… Ruland Ruland, Amtmann zu Münden, in Gegenwart der ganzen Versammlung der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus zu Allendorf erschienen und hat unter anderem erzählt, es gelange ihm glaubwürdig zu, dass er von den gemeinen Pfännern — wiewohl er es mit ihnen …
… Ruland Ruland, Amtmann zu Münden, in Gegenwart der ganzen Versammlung der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus zu Allendorf erschienen und hat unter anderem erzählt, es gelange ihm glaubwürdig zu, dass er von den gemeinen Pfännern — wiewohl er es mit ihnen …
Haben beide Räte samt dem verordneten Ausschuss der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus hier zu Allendorf mit ihren Salzknechten von Sooden — weil diese geklagt haben, dass sie in diesen schwindenden, schweren Zeiten schwerlich auskommen, auch dass sie eine Zeit …
Haben beide Räte samt dem verordneten Ausschuss der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus hier zu Allendorf mit ihren Salzknechten von Sooden — weil diese geklagt haben, dass sie in diesen schwindenden, schweren Zeiten schwerlich auskommen, auch dass sie eine Zeit …
Haben beide Räte samt dem verordneten Ausschuss der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus hier zu Allendorf mit ihren Salzknechten von Sooden — weil diese geklagt haben, dass sie in diesen schwindenden, schweren Zeiten schwerlich auskommen, auch dass sie eine Zeit …
Amtmann zu Münden, Pfänner · belegt 1539 · Münden · Rulanndt Rulanndt · Erscheint am 6. November 1539 vor der Versammlung der Pfänner auf dem Rathaus zu Allendorf und beklagt sich, man halte ihn beim Landesfürsten für „ein anfänglicher Angeber und …
ZusammenfassungBd. 1, S. 362–442 · Das zweite Buch
… Gutachten (Consilia) zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern … verhandelt worden ist“ — und dieser Teil ist der lebendigste des ganzen Bandes. Der Rechtsstreit sinkt hier auf die Ebene, auf der Menschen ihn ausfechten. Der Streit …
ZusammenfassungBd. 1, S. 488–502 · Das zweite Buch
… Salz herrsche, solle man vorerst auf beiden Seiten zugleich Sole schöpfen — und die Pfänner sollten sich, „gleich wie … unser gnädiger Fürst und Herr, mit Pumpen und Solekästen zum Vorrat unverzüglich geschickt und gefasst machen“. Sollte später doch Mangel …
ZusammenfassungBd. 1, S. 559–598 · Das zweite Buch
… letzten Beschwerden und der Katalog vom 4. Mai. Kurz vor dem Abschluss zählen die Pfänner noch einmal auf, was sie bedrückt — und der Ton ihrer Eingaben wird gleichzeitig verzweifelter und formaler. Fürstliche Knechte kaufen weiter Holz aus ihrem Bezirk. Die …
ZusammenfassungBd. 1, S. 630–654 · Das zweite Buch
… Vertrag“ Vorteil ziehen dürfe, den er selbst bricht. Der umstrittene Revers, den die Pfänner zu siegeln hatten, wird juristisch entwertet: Er sei „nicht ein Artikel oder Punkt des Vertrags“, sondern erst später zugestellt worden; im Vertrag selbst sei er nie …
ZusammenfassungBd. 1, S. 657–663 · Das dritte Buch
… und diesen Brunnen hätten bisher etliche Adlige und Bürger genutzt, „die sogenannten Pfänner“, mit zweiundvierzig Siedehäusern, und zwar „mit gnädiger Zulassung“ der Vorfahren des Landgrafen. Damit ist alles Weitere vorentschieden. Der Brunnen gehört dem …