1555–1589 · Die Stadt gegenüber dem Salzwerk, Sitz der Pfänner. In der Instruktion von 1568 heißt Rhenanus „Salzgraf zu Allendorf an der Werra“; von Allendorf brach er am 10. März 1584 nach Pommern auf. · Allendorf ist die ummauerte Stadt am östlichen …
… Eine Urkunde von 1471 enthält keine Bestätigung, sondern eine Strafordnung, die die Pfänner „jährlich im Soden verkünden lassen“. Wer im Soden einen totschlägt, muss Stadt, Soden und Feldmark hundert Jahre und einen Tag räumen; wer einen verwundet, …
ZusammenfassungBd. 1, S. 156–169 · Das zweite Buch
Die Pfänner wehren sich — durch Zögern. Sie kommen nach Kassel, aber sie kommen ohne Vollmacht. Ihre Instruktion, gesiegelt von Bürgermeister und Rat zu Allendorf, trägt eine einzige Bitte vor: Fristverlängerung. Der Termin sei zu kurz, die auswärtigen …
ZusammenfassungBd. 1, S. 170–209 · Das zweite Buch
Die Pfänner rüsten auf. Auf den Tagezettel hin — alle Pfänner im Fürstentum sollen am Samstag nach Esto mihi erscheinen — versammelt man sich, und was danach folgt, ist kein Bittstellerverfahren mehr, sondern ein Rechtsstreit mit Apparat. Zuerst die große …
ZusammenfassungBd. 1, S. 462–487 · Das zweite Buch
Herbst 1539: die sieben Beschwerden. Nach Friedewald schreibt der Landgraf an die Pfänner, sie sollten ihm doch endlich mitteilen, „was ihr dann gegen uns klagen wolltet, um uns weiter danach zu richten“. Die Antwort ist ein Beschwerdekatalog, und er ist das …
ZusammenfassungBd. 1, S. 703–714 · Das dritte Buch
… Zins. Aufbauen muss er sie — und zwar vor seinen eigenen —, aber auf Kosten der Pfänner: sechzig Gulden je Haus behält er vom Pachtzins ein. Die Pfänner dürfen auch selbst bauen, wenn sie schneller sind. Brunnenschaden: Versiegt die Sole, sodass Siedehäuser …
ZusammenfassungBd. 1, S. 715–728 · Das dritte Buch
… Bürgschaft hier praktisch heißt, ist das Einlager: Bleibt der Zins aus, dürfen die Pfänner die Bürgen nach Fritzlar, Warburg oder Korbach fordern — also bewusst außer Landes, wo der Landgraf ihnen nichts verbieten kann, doch nicht weiter als fünf oder sechs …
Und darum sollte es gut sein, dass, obwohl die ausländischen Pfänner zum Handel nicht gefordert worden sind, sie gleichwohl neben den inländischen, durch sich selbst oder ihre Bevollmächtigten, den angesetzten Tag besucht hätten und sich in diesem Handel aus …
Und darum sollte es gut sein, dass, obwohl die ausländischen Pfänner zum Handel nicht gefordert worden sind, sie gleichwohl neben den inländischen, durch sich selbst oder ihre Bevollmächtigten, den angesetzten Tag besucht hätten und sich in diesem Handel aus …
Zum sechsten, nachdem sich der Rentmeister hat hören lassen, wenn die Pfänner Andres Grittengen sein Haus nicht bezahlen würden oder wollten, wollte er Grittengen erlauben, das Haus auf der Seite der Pfänner abzubrechen und auf des Fürsten Seite zu setzen, …
Zum sechsten, nachdem sich der Rentmeister hat hören lassen, wenn die Pfänner Andres Grittengen sein Haus nicht bezahlen würden oder wollten, wollte er Grittengen erlauben, das Haus auf der Seite der Pfänner abzubrechen und auf des Fürsten Seite zu setzen, …
… für solchen gnädigen Willen und die stattliche Schickung sind wir, die gemeinen Pfänner, Seiner Fürstlichen Gnaden dankbar, mit dem Erbieten, solches um Seine Fürstliche Gnaden über die schuldige Pflicht hinaus zu verdienen. Demnach bringen die Pfänner zu …
… — für solchen gnädigen Willen und die stattliche Abordnung sind wir, die gemeinen Pfänner, Seinen Fürstlichen Gnaden dankbar, mit dem Erbieten, dies um Seine Fürstlichen Gnaden über die schuldige Pflicht hinaus zu verdienen. Demnach bringen die Pfänner zu …
damit in dem Fall dem Vertrag auch nachgelebt werde. Nachdem auch den Pfännern gnädig versprochen und zugesagt worden ist, dass der aufgerichtete Vertrag von Ritterschaft und Landschaft des Fürstentums zu Hessen bewilligt und auch von Kurfürst und Fürsten zu …
…damit in dem Fall dem Vertrag auch nachgelebt werde. Nachdem auch den Pfännern gnädig versprochen und zugesagt worden ist, dass der aufgerichtete Vertrag von Ritterschaft und Landschaft des Fürstentums zu Hessen bewilligt und auch von Kurfürst und Fürsten zu …
…damit in dem Fall dem Vertrag auch nachgelebt werde. Nachdem auch den Pfännern gnädig versprochen und zugesagt worden ist, dass der aufgerichtete Vertrag von Ritterschaft und Landschaft des Fürstentums zu Hessen bewilligt und auch von Kurfürst und Fürsten zu …
Weil aber die Pfänner bei sich nicht haben finden können, durch welche Mittel oder Wege ihnen in ihrer Beschwerung anders als nach Inhalt des Vertrags abgeholfen werden könnte, haben sie es den Fürstlichen Räten anheimgestellt, solche Mittel und Wege …
…Weil aber die Pfänner bei sich nicht haben finden können, durch welche Mittel oder Wege ihnen in ihrer Beschwerung anders als nach Inhalt des Vertrags abgeholfen werden könnte, haben sie es den Fürstlichen Räten anheimgestellt, solche Mittel und Wege …
… beide Räte samt den Salzgrafen, Warten und dem verordneten Ausschuss der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus beieinander versammelt gewesen, haben daselbst nach Gelegenheit der Sachen für gut angesehen, einträchtig beschlossen und befohlen, dass alle Pfänner, …
… beide Räte samt den Salzgrafen, Warten und dem verordneten Ausschuss der gemeinen Pfänner auf dem Rathaus beieinander versammelt gewesen, haben daselbst nach Gelegenheit der Sachen für gut angesehen, einträchtig beschlossen und befohlen, dass alle Pfänner, …
… in Sooden ganz in Seiner Fürstlichen Gnaden Hand kommen möchte. Und damit die Pfänner auf die Bezahlung der Pension nicht warten oder darum mahnen müssten, so sollte ein Kasten verordnet werden, zu dem die Pfänner die Schlüssel mit haben sollten, in welchen …
… in Sooden ganz in Seiner Fürstlichen Gnaden Hand kommen möchte. Und damit die Pfänner auf die Bezahlung der Pension nicht warten oder darum mahnen müssten, so sollte ein Kasten verordnet werden, zu dem die Pfänner die Schlüssel mit haben sollten, in welchen …
… wo die Wahrheit erlernt und besichtigt wird, nicht mitgesagt werden könnte, die Pfänner gönnten Fürstlichen Gnaden nicht, was ihnen Gott gönne, sondern trachteten danach, Fürstliche Gnaden und auch sich selbst zu merklichem Schaden zu hindern, haben sie …
… wo die Wahrheit erlernt und besichtigt wird, nicht mitgesagt werden könnte, die Pfänner gönnten Fürstlichen Gnaden nicht, was ihnen Gott gönne, sondern trachteten danach, Fürstliche Gnaden und auch sich selbst zu merklichem Schaden zu hindern, haben sie …