… gemeinen Nutzens, jedoch in jeder Hinsicht ohne Schaden und Nachteil der genannten Pfänner, mehr Pfannen bauen und errichten lassen dürfen — so viele, wie wir ohne Schaden unserer Untertanen, der Pfänner, Salz machen und verkaufen lassen können. Demnach haben …
… wir oder unsere Erben an Befestigungen oder am Salzbrunnen etwas Neues bauen und die Pfänner, ihre Erben oder Nachkommen dazu heranziehen wollten, so soll das mit ihrem, der Pfänner, Wissen und Willen geschehen. Doch soll den Pfännern hierbei vorbehalten …
… jetzt gewesen und gestanden ist. Und insbesondere sollen die Gehölze und Berge der Pfänner ungefähr zur Hälfte schlagreif sein. Wäre aber an den Siedehäusern und Pfannen oder sonst am Salzwerk etwas verbessert worden, so soll das den Pfännern, ihren Erben und …
… bleiben oder ob von Neuem gebaut werden soll. Darauf haben sich die Abgesandten der Pfänner bedacht, und Niedenstein sagt nach Wiederholung des Vorhaltens, sie wären dem vorigen Ratschlag und Abschied nicht zuwider noch wollten sie ihn ihrerseits verbessern; …
… Beckers, des Rentmeisters, des Salzwarts und Hans Scheltpachs, und von wegen der Pfänner Johann Niedensteins, Thias Thoreys und sonst vieler gemeiner Pfänner. Und man hat klar und deutlich gefunden und gesehen, dass die Quelle wilden Wassers, von der im Buch …
Vertrag, Georg Behm zugestellt, worin unser gnädiger Fürst und Herr und die Pfänner ihn als Bornmeister annehmen. Erklärung unseres gnädigen Fürsten und Herrn an Heinrich Muldener und Jost Becker wegen der Location, Anno 40. Offenes Patent, worin unser …
… werden sollten. Vorschlag zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den Pfännern, betreffend das Soleschöpfen, die Gehölze, das Aufschütten des Salzes, die Bauerschaft der Pfänner, die Verwaltung in Sooden, die in Allendorf wohnenden Pfänner; dass, wenn …
… dem heiligen Bonifatius. Daran hängt der Brauch: Seit Bonifatius’ Zeiten seien die Pfänner mit Weib und Kindern jährlich am Bonifatiustag „mit allem Heiligtum, Kreuzen und Fahnen“ zum Salzbrunnen gezogen, hätten dort Messe lesen lassen und gemeinsam das Te …
ZusammenfassungBd. 1, S. 599–629 · Das zweite Buch
… Muldener, Jost Berber von Homberg und Rentmeister Johann Bartholmes; für die Pfänner Bürgermeister Johann Schaffnit und die Salzgrafen Johann Kasselmann und Johann Niedenstein. Verhandelt wird — und das ist der überraschendste Fund dieses Buches — mit Meister …
ZusammenfassungBd. 1, S. 674–683 · Das dritte Buch
… verbrannte Wälder, und wer das Holz hat, hat die Saline. Der Landgraf weist den Pfännern einen Bezirk zu und geht dessen Grenze ab, Punkt für Punkt: den Steingraben hinauf nach Hitzerode, vor dem Gehölz hinauf zum Mönchsfeld, hinüber bis an den Wimmerstein, …
ZusammenfassungBd. 1, S. 684–690 · Das dritte Buch
… geschützt: Die Häuser im alten Salzwerk, in denen die Meister- und Afterknechte der Pfänner wohnen, dürfen die fürstlichen Leute nicht kaufen oder „auf irgendeinem Weg an sich bringen“. Und die Knechte der Pfänner sollen mit keiner weiteren Dienstbarkeit, …
ZusammenfassungBd. 1, S. 767–781 · Das vierte Buch
… auf dessen Kosten von Grund auf neu gebaut worden, mit Rat des Ausschusses der Pfänner. Das Ergebnis wird als Gnade verbucht: ebenso viele Salzadern wie zuvor, und die Sole sei „etwas reicher und besser geworden“, was beim Sieden viel Holz spare. Dann beginnt …
ZusammenfassungBd. 1, S. 1025–1030 · Das vierte Buch
… es enthält die vielleicht schönste historische Notiz des ganzen Buches. Die alten Pfänner, heißt es, hätten seit Anbeginn des Salzwerks — „über achthundert Jahre lang“ — jährlich ein Fest am Tag des heiligen Bonifatius als ihres erwählten Patrons gehalten: …
ZusammenfassungBd. 2, S. 184–225 · Das fünfte Buch
… einmal wird sogar angeordnet, „jede Salzgans in fünf Stücke“ zu zerteilen, bis die Pfänner zusammenkommen. Fachlich kreist alles um eine Frage: Soll man stückweise flicken oder von Grund auf neu bauen? Die Pfänner sind zunächst nur zum Flicken bereit — der …
ZusammenfassungBd. 2, S. 306–330 · Das fünfte Buch
… fünfzehn Schuh weit — „von der kein Mensch gewusst hat und von der auch das Buch der Pfänner nichts meldet“. Der Brunnen war einmal viel größer gewesen, als irgendwer wusste. Becker zieht daraus einen Schluss, den er sich nicht auszusprechen traut, aber …
… folgen die Bücher, und ihre Namen allein rekonstruieren ein Rechnungswesen: das alte Pfännerbuch; das Hauptbauregister von 1538; ein Rezessbuch über alle Einnahmen und Ausgaben 1538–1545; ein zweites über die des Zöllners 1546–1556; die Akten des Brunnenbaus …
… bringt. Da liegt zunächst der Vertrag, „Georg Behm zugestellt“, mit dem Fürst und Pfänner ihn annahmen. Dann eine Urfehde von 1542, „die er von sich gegeben hat, als er sich ohne Wissen und Willen unseres gnädigen Fürsten und Herrn in ein anderes Fürstentum …
ZusammenfassungBd. 2, S. 1013–1032 · Die Miszellen
… „damit Christoff Homberg eine neue Kunst ersinnen möge“; die Vergleichung mit den Pfännern „der Pfarre zum Soden halben“; die Meldung aller Meisterknechte, „dass sich eiserne Pfannenbäume unter die Pfannen nicht schicken wollen“; und das Schreiben Landgraf …
Redaktionelle AnmerkungBd. 1, S. 599–654 · Das zweite Buch
… 1540 geht der Fürsten-Soth hervor: 43 landesherrliche Siedehäuser neben den 42 der Pfänner. Dass staatliche und private Koten nebeneinander schlecht funktionierten, zeigte sich rasch — schon eine gemeinsame Preisfestsetzung scheiterte, und am Ende pachtete …
Redaktionelle AnmerkungBd. 1, S. 657–696 · Das dritte Buch
Der „Fürsten-Soth“ von 1538 — der Zwang der Pfännerschaft zu einem Vertrag, mit dem der Landgraf 43 eigene Siedehäuser neben deren 42 setzen durfte — ist der Vorgang, ohne den die Lokation nicht zu verstehen ist. Er gehört sachlich ins zweite Buch. Was …
Redaktionelle AnmerkungBd. 2, S. 5–48 · Das fünfte Buch
… heißt Pacht, nicht Kauf. Der Landesherr blieb Eigentümer des Salzwerks; die Pfänner waren Pächter auf Zeit. Wer heute liest, die Pfänner hätten die Saline „besessen“, liest zu großzügig: Sie besaßen Pfannenteile — ein vererbliches, teilbares und verkäufliches …
Auf solche Frage ist die Antwort gegeben worden, dass die Pfänner solches so eilends nicht haben bekommen, viel weniger vor diesem Tag durch einen geschworenen Notar der Pfänner Rechte (Jura), Privilegien, Freiheiten und Gerechtigkeiten abschreiben lassen …
… Gnaden hätten bei den Salzknechten, auch etlichen Salzverständigen, auch etlichen Pfännern erkundet, dass mehr Sole vorhanden sei, als jetzt genutzt werde; dieselbe übrige Sole wollen Seine Fürstlichen Gnaden als des Landes Erbherr und Fürst sich selbst und …
… Gnaden hätten bei den Salzknechten, auch etlichen Salzverständigen, auch etlichen Pfännern erkundet, dass mehr Sole vorhanden sei, als jetzt genutzt werde; dieselbe übrige Sole wollen Seine Fürstlichen Gnaden als des Landes Erbherr und Fürst sich selbst und …