Bd. 2, S. 84 (Bl. 40v), Segment 2 — Wortlaut der Handschrift
Demnach warenn die Pfenner furter bedacht, Wie sie mochtenn die gebrechenn des Bornns erlernenn,
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Demnach warenn die Pfenner furter bedacht, Wie sie mochtenn die gebrechenn des Bornns erlernenn,
vnnd wardt also derselbe gebrech vielmahl vonn den Pfennernn verkundet, der vrsach auch semptlich beschlossenn, das mann bawenn solt vnnd wolt
… Junckher Hanns von Dornebergk Hofmeister zu Marpurgk seinenn Rath, vnnd weisete die Pfenner ann Meister Curtenn Martorff,
mit dem die Pfenner also zusprechenn, vnnd zu gedinge kommenn, dem gebreche des Bornns zurathenn, als er auch dem gerathenn that,
vnnd die meinung bewegte die Pfenner zubawenn, Wiewohl sich der gebrech nit also erfanndt
Ehe, hettenn die Pfenner so viel gewust, vonn solchem vnterschiede des Borns, vnnd des auswenndigenn gequelles, So were Ihne am Borne vnnd seine wercke keins bauens noth gewest zuthunde,
also seindt die Pfenner mit schadenn vnnd mit bauenn, weis wordenn,
Wennte sie iamert nit der Pfenner schade, das mercke wer da will,
Dardurch auch etliche Pfenner nicht wenig bewegt wordenn, vnnd vmb solches bey ezlichenn glaubhafftigenn Södernn, sich befragtenn, die warheit zuerforschenn,
Darumb bereitetenn die Pfenner samptlich das Rath, das mann die schwenngell solt wieder vfrichtenn, nach alter gewonheit,
Ein nützlich Rath denn nachkommendenn Pfennernn .XVI. Capitell.
den Pfennern, aber eins denn Bornn zu bauenn, vnnd das sie annsehenn woltenn, wie das erste alte wercke geschickt geweist wehre, als dauonn hieuor stehet, vonn der anndernn Ösunng des Bornns,
Es wardt auch berathenn vonn dem Meister vnnd den Pfennernn, das mann solte den vmbganng des Bornns gleich vnnd ebenn machenn mit Thone, vnd darein Plöcke schlagenn, einenn bey den anndernn,
Vonn der Altenn Constitution zwischenn denn pfennernn, vnnd den gemeinen burgernn des Holtzes halber. XIX Capitell.
Als die Pfenner woltenn in dem erstenn zureitenn zubauwenn ann dem Salzbronn, da baten die gemeine Burger zu Allenndorff, das sie Ihnenn aus der Stadt Gehölze woltenn bauholtz gebenn, zu dem gebeue des Salzbornns,
Welcher bede die Bürger gütlich haben den Pfennernn gegunt vnnd gewerdenn nach alter Constitution,
… erbenn, Erbarnn Räthenn zuschenn den gemeinenn Bürgernn zu Allenndorff vnnd den Pfennernn gemacht, vertheidingt vnnd ausgesprochenn was,
Nemblich als vmb der Stadt gehöltze, so das der Hegebergk bey den Sodenn, den Pfennernn allein
gehorte, vnnd zustehenn solte, vnnd der Stadt gehölze den Pfennernn vnnd den gemeinenn Bürgernn in gemeine zueignen vnd sein solte,
vnnd wenn die Pfenner holzes zu Irem gebeue in den Sodenn bedürfftenn, So soltenn sie bittenn die gemeine Bürger vmb das gehölze, vnnd als dann soltenn die Bürger gütlichenn dero bittenn den Pfennernn nachgebenn, vnnd nit versagenn,
… achte guldenn vor die zwey Malter Korns, vnnd ein schwein, damit der Meister die pfenner vbernam, vber die dittelnn,
das denn auch die pfenner verdultetenn, vnnd geschehenn liessenn, vnnd das sie mit guete sich vonn dem Meister schiedenn,
… fürsten vnd Herrenn, zu vnderthenigem dienste, Ehren, vnd gefallenn, Gemeinen Pfennern zu nuzenn, Hiernach sich Jederzeit zurichtenn wissenn,
dieweil Jch vom anfang, sieder Jrer f. gl. des orts vnnd dahin benebenn die gemeinenn Pfenner in Krafft eines derwegenn vfgerichtenn vertrags, gebawett hat Inn Jrer f. gl. diennste gewesenn, vnnd noch bin, eigenntlich verzeichnet wordenn,
So ist vnnser beuehlch, das ihr mit Rath etlicher Pfenner vnnd annderer verstenndiger Biderleute solchem mangel zu helffenn lassenn vnnderstehet, dahin alwegen mit vfsehet, das nit vbell werde erger gemacht,
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