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Salzbibel · Lesetext · 5. Buch

Das fünfte Buch · S. 350

Das Bautagebuch 1550/51 · S. 350 · Bl. 173v · Band 2

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Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.

Das Bautagebuch 1550/51

S. 278–439 · Bl. 138r–218r · Bd. 2 · Zeitleiste: 5. Buch

S. 350

Bl. 173vBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

aus gescherpfft vnnd gespizt, in einannder gespannt vnnd gestossenn, durch einenn schreiner gehebe zugericht, gleich ann dem fas des Salzbronns in den grundt Inngeraumbt, geschlagenn vnnd getriebenn, In der tieff vnndenn am Bronn bey nahe vf ein Schuch den schwellenn gleich, das [gestrichen:

angespitzt und geschärft, ineinander gespannt und gestoßen, durch einen Schreiner dicht hergerichtet, gleich an dem Fass des Salzbrunnens in den Grund eingeräumt, geschlagen und getrieben — in der Tiefe unten am Born beinahe einen Schuh den Schwellen gleich, damit

2

so] desto weniger im grundt nichts aus oder Inn den newenn Salzbronn fliessenn soll, die gehenn obenn fur den Bergk, da die vierdte wanndt des fasses oder Salzbronns wendt, daselbst sein die Better nit so gar tieff, wie vnttenn am Born Inngeramet, dann der grundt daselbst viell hertter denn vnttenn gewesenn, dann der grundt vnntenn da die fassung des Salzbronns wendt, hat sich gleich wie ein gemohr, wann mann darauf trat, da er ausgeöst, bewegt, vnnd seindt zwischenn dem Salzbronn vnnd den Bretternn, die fugenn aller mit aschenn ausgefült, wie vf den anndernn seittenn mit moß geschehenn ist, Darneben ist die wilde quell eines arms dick, geht starck in eynem ganng vnntenn herauf aus dem grunde, vnnd

im Grund um so weniger etwas aus dem neuen Salzbrunnen heraus oder in ihn hineinfließen soll. Sie gehen oben vor den Berg, wo die vierte Wand des Fasses oder Salzbrunnens wendet; dort sind die Bretter nicht so tief eingeräumt wie unten am Born, denn der Grund ist dort viel härter gewesen als unten. Denn der Grund unten, wo die Fassung des Salzbrunnens wendet, hat sich, wenn man darauf trat, nachdem er ausgeschöpft war, gleich wie ein Moor bewegt.

Und zwischen dem Salzbrunnen und den Brettern sind alle Fugen mit Asche ausgefüllt worden, wie es auf den anderen Seiten mit Moos geschehen ist. Daneben ist die wilde Quelle armdick; sie geht stark in einem Gang unten aus dem Grund herauf und

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