Salzbibel · Lesetext · 4. Appendix
Der vierte Appendix · S. 799
Die Reise von 1568: Halle in Sachsen · S. 799 · Bl. 398r · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Die Reise von 1568: Halle in Sachsen
S. 794–825 · Bl. 395v–411r · Bd. 2 · Zeitleiste: 4. Appendix
S. 799
Bl. 398rBd. 24. Appendix · Die Reise von 1568: Halle in SachsenFaksimile (ORKA)Der Vierdt Appendix
Weyl aber die theilung darin vngleich in allenn stuckenn, hab ich mich nicht darin richtenn könnenn, wie dann auch noch nicht, vnnd deshalb gebettenn, das er vnnbeschwert sein wolte, mir aus gedachtem Lehenbuch die Heuptaustheilung durch seinenn Schreiber abschreibenn zulassenn, welchs er dann gutwilligk gethann, vnnd erhelttet sich dieselbige wie folgtt, Teutsche Born Der Teutsche Born hat zwey vnnd dreissigk Stuele, ein Stuel hat vier Verteil, ein Vierteil ist — 12. Pfannenn, vnnd ein Ertzbischoff zu Magdeburgk soll in diesem Borne, vber acht Stuele, vnnd vnter siebenn stuele weniger nicht habenn, Metritz Born Der Metritz Born hat achtzigk virtell, ein virtell ist Siebennzehenn Pfannenn, vnnd in diesem Borne mag ein Ertzbischoff zu Magdeburgk auffs meiste vnnd daruber nicht habenn einenn Stuel.
Weil aber die Teilung darin in allen Stücken ungleich ist, habe ich mich nicht darin zurechtfinden können, wie denn auch noch nicht; und deshalb habe ich gebeten, er wolle unbeschwert sein, mir aus dem genannten Lehnbuch die Hauptverteilung durch seinen Schreiber abschreiben zu lassen, was er dann gutwillig getan hat. Und sie verhält sich wie folgt:
Deutscher Born. Der Deutsche Born hat zweiunddreißig Stühle; ein Stuhl hat vier Viertel, ein Viertel ist 12 Pfannen. Und ein Erzbischof zu Magdeburg soll in diesem Born über acht Stühle und unter sieben Stühlen nicht weniger haben.
Meteritzborn. Der Meteritzborn hat achtzig Viertel, ein Viertel ist siebzehn Pfannen; und in diesem Born mag ein Erzbischof zu Magdeburg höchstens und nicht darüber einen Stuhl haben.