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Salzbibel · Lesetext · Band 3

Der dritte Band · S. 35

S. 35 · Bl. 14r · Band 3

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Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.

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S. 35

Bl. 14rBd. 3Band 3Faksimile (ORKA)
1

laßen, und sind hierauf deines Berichts gewärtig, Datum Caßell d. 18.t Martij Anno 1567. Wilhelm L Z Hessen Unserm Saltzwarther1[?] Zum Soden und Lieben getreuen, Christoffell Homberck2 Copia Schreibens, wovon das Original ebenfalß bey hiesiger Soden= Expeditur befindlich.

lassen, und wir erwarten hierauf deinen Bericht. Gegeben zu Kassel, den 18. März im Jahr 1567. Wilhelm, Landgraf zu Hessen. — An unseren Salzwart zum Sooden und lieben Getreuen Christoph Homberg. Abschrift eines Schreibens, dessen Original sich ebenfalls bei der hiesigen Amtsexpedition Sooden befindet.

2

Wilhelm von Gottes gnaden, Landgraff Zu Hessen, Graff Zu Catzenelnbogen . p. Würdiger, Lieber Getreuer;

Wilhelm, von Gottes Gnaden Landgraf zu Hessen, Graf zu Katzenelnbogen usw. Würdiger, lieber Getreuer!

3

Wir haben Euer Schreiben neben dem überschickten Buch, damit Ihr Uns verehren thut, empfangen, und sagen Euch darvor gnädigen Danck;

Wir haben Euer Schreiben samt dem übersandten Buch empfangen, mit dem Ihr uns beehrt, und sagen Euch dafür gnädigen Dank.

4

Was[?] dan Euers Schreibens Unterhaltung3[?] betrifft, da wollen Wir Zuvor daran4[?] seyn, daß das vorgennommene Buch sonderlich rein ausgeschrieben5[?] werde, wollen Wir Uns alsdan dargegen mit gnädiger Verehrung erzeigen, daß man Uns darvor soll dancken;

Was den Inhalt Eures Schreibens betrifft: Wir wollen zuvor dafür sorgen, dass das begonnene Buch besonders sauber ins Reine geschrieben werde; alsdann wollen wir uns dafür mit gnädiger Verehrung erweisen, dass man es uns danken soll.

5

Wolten Wir Euch hinwiedern6[?] gnädiglich nicht verhalten, und seynd Euch mit Gnaden geneigt.

Das wollten wir Euch gnädig nicht verhalten und sind Euch mit Gnaden gewogen.

6

Datum Cässell den 5.t7 Februrij8, Anno 709. Wilhelm L. Z. Hessen Dem Würdigen, Unserm Pfarherrn Zu Allendorff an der Werra und Lieben Getreuen Johanni Rhenano.

Gegeben zu Kassel, den 5. Februar im Jahr [15]70. Wilhelm, Landgraf zu Hessen. — Dem Würdigen, unserem Pfarrherrn zu Allendorf an der Werra und lieben Getreuen Johannes Rhenanus.

Unsichere Lesungen

  1. Saltzwarther — Amtsbezeichnung nicht sicher (Salzwärter/Salzwart zum Soden?); auch „Saltzwartter“ möglich.
  2. Christoffell Homberck — Namensschreibung am Wortende verschliffen; auch „Hombergk“ möglich.
  3. Unterhaltung — Lesung unsicher; Sinnzusammenhang (Belohnung nach Reinschrift) spricht für „Unterhaltung“ = Unterhalt/Vergütung.
  4. daran — „Zuvor daran seyn“ — Wort verschliffen, auch „davon“ lesbar.
  5. ausgeschrieben — verschliffen; auch „abgeschrieben“ möglich — gemeint: Reinschrift.
  6. hinwiedern — verschliffen; wohl für „hinwiederum“.
  7. 5.t — Tageszahl: vor der 5 ein waagrechter Strich (Füllstrich?); Lesung „15.“ nicht ganz auszuschließen.
  8. Februrij — so in der Vorlage (Zeilenbruch „Febru=rij“); gemeint „Februarij“.
  9. Anno 70 — verkürzte Jahresangabe = 1570.

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