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Salzbibel · Lesetext · 5. Buch

Das fünfte Buch · S. 375–384

Das Bautagebuch 1550/51 · S. 375–384 · Bl. 186r–190v · Band 2

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Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.

Das Bautagebuch 1550/51

S. 278–439 · Bl. 138r–218r · Bd. 2 · Zeitleiste: 5. Buch

S. 375

Bl. 186rBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

ber alle gelegennheit des orts weitter zuvernemen habt, Da auch einer oder mehr sein saltz selbst holenn, vnnd etliche zusammenn spannenn wolten, die könnenn den vorteil darann thun, den die körner vnnd Seltzer suchenn vnnd habenn, Dieweil dann hochgedachter vnnser G.

ber, alles Nähere über den Ort weiter zu vernehmen habt. Wenn auch einer oder mehrere ihr Salz selbst holen und etliche zusammenspannen wollten, so können die den Vorteil daran haben, den die Körner und Salzhändler suchen und haben.

Weil dann unser hochgenannter gnädiger

2

F. vnnd herr, hievor euch allenn sampt vnnd sonndernn gebotten vnnd beuohlenn, kein frembdt saltz im Lannde zuverkeuffenn zugestattenn, auch da das durchgehenn, vnnd gefurt wurde, vf Jeder ffgl.

Fürst und Herr euch allen zuvor sämtlich und einzeln geboten und befohlen hat, kein fremdes Salz im Land zu verkaufen zu gestatten, und, wenn es durchgeführt wird, an jeder fürstlichen

3

zollstedt, vonn Jedem Pferde zu zoll, einenn orts güldenn zunehmenn, vnnd ffgl. zuverrechnenn, So wollenn wir ann stadt vnnd vonn wegenn Irer f.

Zollstätte von jedem Pferd einen Ortsgulden Zoll zu nehmen und Seinen Fürstlichen Gnaden zu verrechnen, so wollen wir anstatt und von wegen Ihrer Fürstlichen

4

gl. euch allenn samptlich, vnnd einem Jedenn besonndernn, bey denenn Pflichttenn, damit ihr ffgl.

Gnaden euch allen sämtlich und einem jeden besonders bei den Pflichten, mit denen ihr Seinen Fürstlichen Gnaden

5

zugethann vnnd verwandt seidt hiermit ernstlich beuohlenn habenn, ann keinem ort, Es sey in amptenn, Stedtenn, oder dorffen, annder frembt, dann allein Ihr f.

zugetan und verwandt seid, hiermit ernstlich befohlen haben, an keinem Ort — sei es in Ämtern, Städten oder Dörfern — anderes fremdes Salz als allein Ihrer Fürstlichen

6

gl. saltz zuverkeufenn, vnnd zuverhandelnn zugestattenn, bey vermeydung Irer f. gl. vngnade, vnnd das der zoll von

Gnaden Salz zu verkaufen und zu handeln zu gestatten, bei Vermeidung Ihrer Fürstlichen Gnaden Ungnade, und dass der Zoll von

Unsichere Lesungen

  1. Randnotiz Zeile 5–6 — andere Hand, schwer lesbar (Stelle im Wortlaut nicht eindeutig zuzuordnen)

S. 376

Bl. 186vBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

frembtem saltz, vonn Jedem Pferde ann Jedem ortte, also genommenn, vfgehabenn, vnnd ffgl. Jerlichs verrechennt werde, Solchs habenn wir euch also des wissenns zuhabenn, vnnd euch zugehaltenn, aus beuelch hochgedachts vnnsers gnedigenn furstenn vnnd Herrnn, sollenn annzeigenn, vnnd thut ihr darann, ffgl.

fremdem Salz von jedem Pferd an jedem Ort so genommen, erhoben und Seinen Fürstlichen Gnaden jährlich verrechnet werde. Das sollten wir euch also auf Befehl unseres hochgenannten gnädigen Fürsten und Herrn anzeigen, damit ihr davon Kenntnis habt und euch danach richtet; und ihr tut daran Seinen Fürstlichen Gnaden

2

zu gnedigem gefallenn, in gnadenn zuerkennen, des wir vnns genntzlich vnnd gewislich versehenn, aber den vbertretternn werdenn vnnd soll ohn zweiuel Ire straff wohl widerfahrenn, Wollen wir euch den wir zu freundtschafft vnnd willenn geneigt nit verhalttenn, Jnn vrkundt vnter hochgedachts vnnsers gl.

ein gnädiges Gefallen, das in Gnaden zu erkennen ist, wessen wir uns gänzlich und gewiss versehen. Den Übertretern aber wird und soll ohne Zweifel ihre Strafe wohl widerfahren. Das wollen wir euch, denen wir zu Freundschaft und Willen geneigt sind, nicht verhalten. Zur Urkunde unter dem hier aufgedrückten Sekretsiegel unseres hochgenannten gnädigen

3

fl. vnd Herrnn hierauff getrucktenn Secret, Gebenn zu Cassell den 18. Octobris Anno 50. Sonntags nach Galli den 19 Octobris diese woche still gehaltenn, hat Christoffer der Bornmeister sein kunst vnnd gebeue verruckt vnnd vfgeschlagen1[?]

Fürsten und Herrn. Gegeben zu Kassel, den 18. Oktober Anno 50.

Sonntag nach Galli, den 19. Oktober, diese Woche stillgehalten. Christoffer, der Bornmeister, hat seine Kunst und Bauten verrückt und aufgeschlagen.

Unsichere Lesungen

  1. vfgeschlagen — Kürzung am Zeilenende (Z. 19)

S. 377

Bl. 187rBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

Vnnd dieweil der winter annfelt, sollenn alle bew bis vf den fruling anngestelt werdenn, doch so baldt Christoffer seine Bewe vnnd Kunste verruckt hatt, soll der zimmermann den newenn Baw vf den Saltzbronn vfrichtenn vnnd hebenn, kann in zweyenn tagenn geschehenn, that vngewitters halbenn bisher nit geschehenn konnenn, vnnd dieweil der winter in der erst hart anngefallenn, vnd darnach gantz feucht vnnd naß gewesenn, Ist solche arbeit aller Jngestelt bis vf den fruling, des kunftigenn 51.

Und weil der Winter hereinbricht, sollen alle Bauten bis auf den Frühling eingestellt werden. Doch sobald Christoffer seine Bauten und Künste verrückt hat, soll der Zimmermann den neuen Bau auf dem Salzbrunnen aufrichten und heben; das kann in zwei Tagen geschehen. Es hat aber des Unwetters wegen bisher nicht geschehen können; und weil der Winter zunächst hart hereingebrochen und danach ganz feucht und nass gewesen ist, ist diese Arbeit ganz eingestellt worden bis auf den Frühling des kommenden 51.

2

Jars, zusehenn wie sich die gebewe, vnd das wilde gewesser vom Berge, vnnd vmb den newen Saltzbronn begebenn vnnd haltenn wollenn, Anno 50.

Jahres, um zu sehen, wie sich die Bauten und das wilde Gewässer vom Berg und um den neuen Salzbrunnen verhalten wollen.

Anno 50,

3

Michaelis, New geschworn Schetzer zum Saltzwesenn zum Sodenn geordennt vnnd bestelt, zu dienen so lannge vnns gefellig vnd auch Jhnen gelegenn ist, bestetigt vffgericht vnd verkundiget zum Sodenn den 16 Octobris Anno ut supra.

Michaelis: Neue geschworene Schätzer für das Salzwesen zu Sooden angeordnet und bestellt, zu dienen, solange es uns gefällig und auch ihnen gelegen ist; bestätigt, aufgerichtet und verkündigt zu Sooden, den 16. Oktober Anno wie oben.

S. 378

Bl. 187vBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

Jacob Grunewaldt. Ludtwig Vrber1[?] Ludwig Hilwigk Hanns Grunewaldt, Jocheim Schimpff Jacob Jener, Frantz schimpff, Hanns Schreiber, Kerstenn Sperber2[?], 8 Sodermeister.

Jakob Grunewald, Ludwig Urber, Ludwig Hilwig, Hans Grunewald, Jochim Schimpf, Jakob Jener, Franz Schimpf, Hans Schreiber, Kersten Sperber — 8 Sodemeister.

2

Lutz Schimpff. Mathias Burckhardt Jacob Köler Jorge Gill Jorge Seltzer Kerstenn Kell3 Hanns Beutler, Jorge Ludwig Henrich Schmidt 8 Sodermeister.

Lutz Schimpf, Matthias Burckhardt, Jakob Köler, Jörg Gill, Jörg Seltzer, Kersten Kell, Hans Beutler, Jörg Ludwig, Heinrich Schmidt — 8 Sodemeister.

Unsichere Lesungen

  1. Vrber — Anfangsbuchstabe unsicher (Z. 2)
  2. Sperber — p/f unsicher, evtl. Sferber (Z. 9)
  3. Kerstenn Kell — waagerechter Strich durch Namen (Z. 16)

S. 379

Bl. 188rBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

Augustin Mentze. Jorge Mentz, Claus Vrber. Hanns Martin Augustin Scheuffeler, Gunther Sperber1[?] [gestrichen:

Augustin Mentze, Jörg Mentz, Claus Urber, Hans Martin, Augustin Scheuffeler, Gunther Sperber,

2

Jorge Scheuffeler2] Cutrin3[?] Scheuffeler, Hanns 8. Sodermeister, Jorgius Scheuffeler Hanns Ties4[?] Hanns Roth, Cuntz Deinhardt, Carll Marschalck, Heinrich Sperber5[?] Jocheim Deinhardt, Jacob Muschelmann 8 Boden, Wann das ein abgebrochen Bodt wieder gebauwet wirdt,

Cutrin Scheuffeler, Hans — 8 Sodemeister. Jörg Scheuffeler, Hans Ties, Hans Roth, Cuntz Deinhardt, Carl Marschalck, Heinrich Sperber, Jochim Deinhardt, Jakob Muschelmann — 8 Bothe, wenn das eine abgebrochene Bothe wieder gebaut wird.

Unsichere Lesungen

  1. Sperber — p/f unsicher, evtl. Sferber (Z. 6)
  2. Jorge Scheuffeler — waagerecht durchstrichen (Z. 7)
  3. Cutrin — Vorname unklar (Z. 8)
  4. Ties — evtl. Tips (Z. 12)
  5. Sperber — p/f unsicher, evtl. Sferber (Z. 16)

S. 380

Bl. 188vBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

Philips Klinckerfus. Claus Klinckerfus Hanns Rubigk, Christoff Ludwigk Curt Windtaus Hartmann Rubigk, Claus Roth, anna Gilm, Hader Heintz.

Philipp Klinckerfus, Claus Klinckerfus, Hans Rubig, Christoff Ludwig, Curt Windaus, Hartmann Rubig, Claus Roth, Anna Gilm, Hader Heintz —

2

8 Boden, Derc1[?] Opffermann Augustin Mentze Ties Schreiber Philips Klinckerfus Hanns Moschelmann, Gertraudt2[?] Hilm, Hanns Seltzer der elter.

8 Bothe. Der Opfermann, Augustin Mentze, Ties Schreiber, Philipp Klinckerfus, Hans Muschelmann, Gertraud Hilm, Hans Seltzer der Ältere,

3

Peter Kell Hanns Stoell3[?]. 9 Bodenn Wann das ein abgebrochenn wieder gebawet wirdt,

Peter Kell, Hans Stoell — 9 Bothe, wenn das eine abgebrochene wieder gebaut wird.

Unsichere Lesungen

  1. Derc — Vorname unklar (Z. 11)
  2. Gertraudt — Anfangsbuchstabe, u/n unsicher (Z. 16)
  3. Stoell — Vokal unsicher (Z. 19)

S. 381

Bl. 189rBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

Peter Kell. Ties Steffann. Hanns Steffann, Kerstenn Schweitzer Lorentz Vrber Hanntz1[?] Schweitzer Jung hanns Seltzer Martin Scheuffler adam Behr, 8 Bodenn, Hanns Stell.

Peter Kell, Ties Steffan, Hans Steffan, Kersten Schweitzer, Lorenz Urber, Hans Schweitzer, Jung Hans Seltzer, Martin Scheuffler, Adam Behr — 8 Bothe. Hans Stell.

2

Hanns Peter Hanns Scheuffler, Henckell Wolff, Jacob Seltzer. Zacharias Lanndtgraff. Anna Schossers2[?] Hanns Clarich3[?] Pangratius Strube 8 Bodenn,

Hans Peter, Hans Scheuffler, Henckel Wolff, Jakob Seltzer, Zacharias Landgraf, Anna Schossers, Hans Clarich, Pankratius Strube — 8 Bothe.

Unsichere Lesungen

  1. Hanntz — Endung unsicher (Z. 6)
  2. Schossers — ss/ff unsicher (Z. 17)
  3. Clarich — Anfangsbuchstabe unsicher (Z. 18)

S. 382

Bl. 189vBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

Kremer Hanns Hanns Jener. Claus Monch. Henckell Spor1[?]. Hanns schlem, Mathias Ludwigk Henckell Jener Benedictus Hill Jorge Rodtfoß.

Kremer Hans, Hans Jener, Claus Mönch, Henckel Spor, Hans Schlem, Matthias Ludwig, Henckel Jener, Benedictus Hill, Jörg Rotfuß —

2

8 Bodenn, Hieronymus Haderheintz. Mathias Sulgrabenn2[?] Bodt Wernner Köler Henckell Deinhardt, Henckell Schlem, Hanns Bartell Hanns Franck Claus Seltzer, Jung hanns Ties Kremers Bodt, 9. Boden,

8 Bothe. Hieronymus Haderheintz, Matthias Solgraben Bothe, Werner Köler, Henckel Deinhardt, Henckel Schlem, Hans Bartel, Hans Franck, Claus Seltzer, Jung Hans Ties Kremers Bothe — 9 Bothe.

Unsichere Lesungen

  1. Spor — p/f unsicher, evtl. Sfor (Z. 4)
  2. Sulgrabenn — Anfangsbuchstabe unsicher (Z. 12)

S. 383

Bl. 190rBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

Jedem des Jars acht guldenn muntz vor besoldung zugebenn, soll Jeder sein maß vnnd den Rost darufft habenn, Jnn seinen Jme zuordentenn acht Bodenn zumessenn, vnnd solchs bey seinem gethanenn eiden vnnd Pflichtenn treulich zuuertrettenn1, Daruber soll dem Pfanmeister vonn seinem ampt noch — 12.

Jedem sind im Jahr acht Gulden Münze als Besoldung zu geben. Jeder soll sein Maß und den Rost darauf haben, in den ihm zugeordneten acht Bothen messen und dies bei seinem geleisteten Eid und seinen Pflichten treulich vertreten.

Darüber hinaus soll dem Pfannenmeister für sein Amt noch 12

2

guldenn vnnd ein Kleidt enndtrichtet werdenn, Dem Opffermann darzu — 8 fl. 2 achtell Saltzes.

Gulden und ein Kleid entrichtet werden. Dem Opfermann dazu 8 Gulden und 2 Achtel Salz.

3

Dem Sohlmeister ———— 16 fl. Summarium thut ein Jar zu besoldung —— Hundert vnnd Sechtzehenn gulden Muntz, vnnd gehet Jr2[?] Jar Michaelis Jtzo an, Vnd Anno 51.

Dem Solmeister ———— 16 Gulden. Die Summe macht für ein Jahr an Besoldung hundertsechzehn Gulden Münze; und ihr Jahr geht jetzt Michaelis an und Anno 51

4

wiederumb aus. Vnnd soll hinfurter das wechterlohnn, als Jars — 20 fl. muntz, vonn den Schatzhellernn, so fernn sie das ertragenn könnenn, auch verlegt werdenn, macht in Summa ——— 136 gulden

wiederum aus. Und es soll künftig auch der Wächterlohn von jährlich 20 Gulden Münze aus den Schatzhellern, soweit diese es tragen können, bestritten werden; macht in Summe ——— 136 Gulden.

Unsichere Lesungen

  1. zuuertrettenn — Anlaut unsicher (Z. 5)
  2. Jr — evtl. Er (Z. 14)

S. 384

Bl. 190vBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)
1

aber die meister sollenn nun hinfurter acht heller gebenn, da sie zuuor ein album gebenn habenn zuwachenn, dann die wechtter wachenn nur die halbe nachtt.

Die Meister aber sollen nun künftig acht Heller geben, wo sie zuvor einen Albus fürs Wachen gegeben haben, denn die Wächter wachen nur die halbe Nacht.

2

Ordenung der Geschwornen Schetzer. Die Geordentenn geschwornenn newenn Saltzmesser vnnd Schetzer, sollenn einem Jedenn Sodermeister zuuor vnnd ehr sie messenn, die Saltzgennse zehlenn vnnd sehenn, das Jeder meister zwenntzigk machl1 gewislich abgestossenn habe, vnnd nit mehr dann ein achteil ann das stuck zuschlagenn gestatten, Was daruber soll er bey seinem gethanen Eide zu stundt ann in seinem Beysein wiederumb zum vorrath Jnn die Pfann werffenn lassenn, Welcher Sodermeister aber mehr ann das stuck geschlagenn, vnnd sein zahlgennse nit gefangenn hette, dem soll der geschwornn messer vnnd schetzer nitt messenn, sondernn den vonn stundtann, den Saltz

Ordnung der geschworenen Schätzer. Die bestellten geschworenen neuen Salzmesser und Schätzer sollen bei einem jeden Sodemeister, bevor sie messen, die Salzgänse zählen und darauf sehen, dass jeder Meister zwanzigmal gewiss abgestoßen hat, und sie sollen nicht mehr als ein Achtel zum Stück zuzuschlagen gestatten. Was darüber ist, soll er bei seinem geleisteten Eid sogleich in ihrem Beisein wieder zum Vorrat in die Pfanne werfen lassen. Welcher Sodemeister aber mehr zum Stück geschlagen und seine Zahlgänse nicht gefangen hätte, dem soll der geschworene Messer und Schätzer nicht messen, sondern ihn sogleich den Salz-

Unsichere Lesungen

  1. machl — Lesung unsicher (Z. 11)

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