Salzbibel · Lesetext · 5. Buch
Das fünfte Buch · S. 398
Das Bautagebuch 1550/51 · S. 398 · Bl. 197v · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Das Bautagebuch 1550/51
S. 278–439 · Bl. 138r–218r · Bd. 2 · Zeitleiste: 5. Buch
S. 398
Bl. 197vBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)verordenntenn des Baues vber den Saltzbronn zu Allendorff in Sodenn bey vnns annsuchung gethann, das wir vnns eigener Personn, mit etlichenn vnnsernn Rethen, gein Allenndorff verfugenn, vnnd des Saltzbronns gelegennheit, wie es vmb die gethane gebewe, vnnd das wilde wasser ein gestalt, vnnd gelegennheitt hette, zubesichtigenn, vnnd vnnser bedenncken, vnd gut meinunge zu enntlicher volnziehung desselbigenn baues zu eroffnenn, Dieweil wir nu Itzt mit den Rethenn so hie sein solche besichtigung annderer obliegennden vnnd geschefft halbenn, nit thun könnenn, So ist vnnser gnedigst begerenn ann euch, Ir wollet vf der verordenntten annsinnenn euch zu thuenn am furderlichstenn verfugenn, alle gelegennheit eigenntlich besichtigen, vnd mit zu rathenn helffenn, ob vnnd wie die verdemmung des wildenn wassers am nutzlichstenn vnd zutreglichstenn furzunehmenn sey, vnnd ob die dinge mit besserer bequemheit, als der vnnsernn vnnd der Pfenner verordennten zum Baw, verabschiedt
Verordneten des Baus über den Salzbrunnen zu Allendorf in Sooden bei uns angesucht haben, dass wir uns in eigener Person mit etlichen unserer Räte nach Allendorf begeben und den Stand des Salzbrunnens — wie es um die ausgeführten Bauten und das wilde Wasser bestellt ist — besichtigen und unser Bedenken und unsere gute Meinung zur endgültigen Vollziehung dieses Baus eröffnen möchten: Weil wir nun jetzt mit den Räten, die hier sind, diese Besichtigung anderer Obliegenheiten und Geschäfte wegen nicht vornehmen können, so ist unser gnädigstes Begehren an Euch, Ihr wollet Euch auf das Ansinnen der Verordneten hin aufs förderlichste dorthin begeben, alle Umstände genau besichtigen und mit beraten helfen, ob und wie die Verdämmung des wilden Wassers am nützlichsten und zuträglichsten vorzunehmen sei und ob die Dinge mit besserer Bequemlichkeit anzustellen wären, als es die Verordneten der Unsrigen und der Pfänner zum Bau verabschiedet