Salzbibel · Lesetext · 5. Buch
Das fünfte Buch · S. 416
Das Bautagebuch 1550/51 · S. 416 · Bl. 206v · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Das Bautagebuch 1550/51
S. 278–439 · Bl. 138r–218r · Bd. 2 · Zeitleiste: 5. Buch
S. 416
Bl. 206vBd. 25. Buch · Das Bautagebuch 1550/51Faksimile (ORKA)Innsonderheit mit den Pompenn, aber vmb die stocke solt meister Hanns einenn Baw setzenn, das mann Jederzeit darzu kömt sehenn, vnnd dann den trogk zu den vnderstenn kastenn zusenncken, daraus die Pompenn ösenn, darnach zufuln, vnnd wieder zuzufullenn, Sey nit vonn notenn vf der seittenn nach der Stadt zu Rennenn zulegenn, dieweil mann kein wasser da gespurt, Vnnd dieweil mann die Pompenn ohnn schadenn beider Herschafft erhaltenn, vnnd die hernach mit geringem kostenn verendernn kann, So lest manns darbey bleibenn, Das tagwasser soll durch den grabenn zwischenn dem kunsthause vnnd den Bodenn abfliessenn, Die abzucht durch Rennenn Inns gewelbe zufliessen, Pfenner hettenn sich versehenn, das wilde wasser solt selbst gestiegenn habenn, dieweil es aber das nit thun, noch sich zwingenn lassenn will, So seindt sie der meinung mit den Herrnn einest wie sie
insbesondere mit den Pumpen. Aber um die Stöcke solle Meister Hans einen Bau setzen, damit man jederzeit dazu kommen und nachsehen kann, und dann den Trog zum untersten Kasten einsenken, aus dem die Pumpen schöpfen, danach füllen und wieder zufüllen. Es sei nicht nötig, auf der Seite zur Stadt hin Rennen zu legen, weil man dort kein Wasser gespürt hat.
Und weil man die Pumpen ohne Schaden für beide Herrschaften unterhalten und sie hernach mit geringen Kosten verändern kann, so lässt man es dabei bleiben.
Das Tagwasser soll durch den Graben zwischen dem Kunsthaus und den Bothen abfließen; die Abzucht soll durch Rennen ins Gewölbe fließen.
Die Pfänner hätten erwartet, das wilde Wasser hätte von selbst steigen sollen; weil es das aber nicht tut und sich nicht zwingen lassen will, so sind sie mit den Herren derselben Meinung, wie sie