Forschung · Personen
Landgraf Wilhelm der Mittlere (II.) von Hessen
Landgraf von Hessen, Vater Philipps · Urkunden von 1487 und 1488; im Streit von 1538 vielfach angeführt
Der Eintrag
Landgraf Wilhelm der Mittlere (II.) von Hessen
Varianten: Wilhelm der Mittlere, Landgraf Wilhelms des MittlerenGruppe: Landesherren und ihre Familien · Funktion: Landgraf von Hessen, Vater Philipps · Zeit: Urkunden von 1487 und 1488; im Streit von 1538 vielfach angeführt · Ort: Kassel · Zuordnung: belegt · Quelle: Band 1Bestätigt nach Übernahme der Regierung die Gebauerschaft der Pfänner (Spangenberg 1487, Allendorf 1488), wandelt die Verpfändung zweier Achtteile an Salzpfannen in einen erblichen Kauf um und verspricht, den Zoll im Sooden nicht zu erhöhen. Seine Privilegien sind das Hauptbeweismittel der Pfänner im Streit von 1538. Die fürstliche Seite hält dagegen, er sei zur Zeit der Privilegien „in seinen unmündigen Jahren gewesen“, und die Gutachten setzen sich ausführlich damit auseinander.
- Bd. 1, S. 132 Lesetext — Urkunde zu Spangenberg 1487
- Bd. 1, S. 137 Lesetext — Kauf der zwei Achtteile (Nr. 19)
- Bd. 1, S. 141 Lesetext — Zollvertrag (Nr. 20)
- Bd. 1, S. 284 Lesetext — Einwand der Unmündigkeit im Gutachten
Zuordnung „belegt“: Name und Funktion stehen so in der Quelle. 4 Belege — jeder führt auf das Faksimile bei ORKA und in den Lesetext.
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