Salzbibel · Lesetext · 2. Buch
Das zweite Buch · S. 476
Verhandlungen und Zwischenfälle · S. 476 · Bl. 235v · Band 1
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Verhandlungen und Zwischenfälle
S. 362–502 · Bl. 179r–249v · Bd. 1 · Zeitleiste: 2. Buch
S. 476
Bl. 235vBd. 12. Buch · Verhandlungen und ZwischenfälleFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteG. werdenn mit sampt der Ritterschafft, Lanndtstenndenn, Gelartenn, vnnd Stettenn, vnnsernn mercklichenn schaden vnnd beschwerung gnediglich behertzigenn, vnnd vf die wege helffen trachttenn, das wir vermöge dem vfgerichtenn furstlichen vertrage,
Gnaden werden samt der Ritterschaft, den Landständen, Gelehrten und Städten unseren merklichen Schaden und unsere Beschwerung gnädiglich beherzigen und auf die Wege trachten helfen, dass wir vermöge des aufgerichteten fürstlichen Vertrags
vnnd vnnserm gegebenen Reuersal, bey vnserm wohlererbtenn Vetterlichenn narung, wie furstlich verschriebenn, vnbetranngt pleibenn mögenn, auch E. f. gl. enndtschuldigung, das wir zu keinem schadenn vhrsach, wie E. f.
und unseres gegebenen Reversals bei unserer wohlererbten väterlichen Nahrung, wie fürstlich verschrieben, unbedrängt bleiben mögen, auch Euer Fürstlichen Gnaden Entschuldigung, dass wir zu keinem Schaden Ursache gegeben haben, wie Euer Fürstliche
G. sich thun enndtschuldigenn, gegeben, gnediglich vermerckenn, das habenn E. f.
Gnaden sich entschuldigen, gnädiglich vermerken; das haben wir Euer Fürstlichen
G. wir in vnnderthenigkeit mit dannckhsagung nitt verhaltenn wollenn, damit E. f.
Gnaden in Untertänigkeit mit Danksagung nicht vorenthalten wollen; damit seien Euer Fürstliche
G. sampt der Jungk Herschafft, in gluckseligem Regiment, Gott dem almechtigenn beuohlenn Datum Dinstags post Francisci anno 39.
Gnaden samt der jungen Herrschaft in glückseligem Regiment Gott dem Allmächtigen befohlen. Gegeben am Dienstag nach Francisci (7. Oktober) im Jahr 1539.
Diesem schreibenn nach hat Vnnser gnediger furst vnd herr gemeinenn pfennernn diese volgennde schrifft wiederumb zugefertiget, welche Freitags post Dionysij vnngefehrlich vmb zwey vhr, vmb abenndt annkommen, Philips vonn Gotts gnadenn Lanndtgraue zu Hessenn, Graue zu Catzennelnpogen Vnnsernn liebenn Getrewenn den Bawernn zun Bodenn, annders genanndt pfennernn Inn vnser Stadt Allenndorff ann der Werra, Liebenn Getrewenn, Ewer zu vnnd wieder schreibenn, des tags so wir euch alhier benannt vnnd anngesagt, darin ihr meldet, das ihr vf denselbenn bestimptenn tagk zu forderung der sachenn, zu abhelffung aller gebrechenn,Läuft auf der nächsten Seite weiter
Auf dieses Schreiben hat unser gnädiger Fürst und Herr den gemeinen Pfännern diese folgende Schrift wiederum zugefertigt, welche am Freitag nach Dionysii (10. Oktober) ungefähr um zwei Uhr gegen Abend angekommen ist: Philipp, von Gottes Gnaden Landgraf zu Hessen, Graf zu Katzenelnbogen. Unseren lieben Getreuen, den Bauern zum Boden, anders genannt Pfännern, in unserer Stadt Allendorf an der Werra. Liebe Getreue, euer Zu- und Wiederschreiben wegen des Tages, den wir euch hierher benannt und angesagt haben, worin ihr meldet, dass ihr auf denselben bestimmten Tag zur Förderung der Sache, zur Abhilfe aller Gebrechen,