Salzbibel · Lesetext · 2. Buch
Das zweite Buch · S. 249–258
Die Rechtsgutachten · S. 249–258 · Bl. 122r–126v · Band 1
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Die Rechtsgutachten
S. 210–361 · Bl. 102v–178v · Bd. 1 · Zeitleiste: 2. Buch
S. 249
Bl. 122rBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch.
Fortsetzung von der vorigen SeitePorro ad secundam obiectionem dico & fateor, quod facile concedendum sit, quod mihi non nocet et alteri prodest, si pcedat contractus uel obligatio, de cuius natura est ut faciam; Cæterum ubi non pcedit1 contractus et obligatio,
Ferner sage und gestehe ich zum zweiten Einwand, dass leicht zu gewähren ist, was mir nicht schadet und einem anderen nützt, wenn ein Vertrag oder eine Verpflichtung vorausgeht, aus deren Natur folgt, dass ich es tue; wo aber kein Vertrag und keine Verpflichtung vorausgeht
et aliquis petit à me illud quod mihi non nocet et sibi prodest ad consequendum commodum uel lucrum, ego non teneor concedere inVitus. ita hanc regulam declarat Bar. in l. 2. ff. solu. matr.
und jemand von mir das verlangt, was mir nicht schadet und ihm nützt, um einen Vorteil oder Gewinn zu erlangen, bin ich nicht gehalten, es wider Willen zu gewähren; so erklärt Bartolus diese Regel in l. 2. ff. solu. matr.
Cum autem fons Salinarum sit priuatorum ut in primaquæstione conclusimus, neq; fieri possit ea concessio sine sodalium et totius Salinarum Collegij maximo incommodo, quæ quidem incommoda multifariam, multisq; modis contingere possunt, reliquum est hanc regulam in casu nostro locum sortiri non posse.
Da aber der Salzbrunnen Privatleuten gehört, wie wir in der ersten Frage geschlossen haben, und diese Gewährung nicht ohne größten Nachteil der Genossen und des ganzen Kollegiums der Salinen geschehen kann – welche Nachteile vielfältig und auf viele Weisen eintreten können –, so bleibt übrig, dass diese Regel in unserem Fall keinen Platz finden kann.
Cum .n. in re priuata de lucro captando agatur, minuaturq; ius Dominorum eorum auctoritas requiritur. facit ad hoc l. in concedendo et quæ ibi no2 ff. de aqua pluo. arcend.
Denn da es bei einer privaten Sache um die Erlangung von Gewinn geht und das Recht der Eigentümer gemindert wird, ist deren Ermächtigung erforderlich; hierzu dient l. in concedendo und was dort angemerkt wird, ff. de aqua pluo. arcend.
Summopere .n. timendum foret, ne societatis ius minueretur, si in societatem admitterent Hessiacum Leonem Salinarum sodales.
Denn es wäre aufs Höchste zu befürchten, dass das Recht der Gesellschaft gemindert würde, wenn die Genossen der Salinen den hessischen Löwen in die Gesellschaft aufnähmen.
Ad tertium Argumentum supra in secunda quæstione respondimus, quare nulla opus est repetitione.
Auf das dritte Argument haben wir oben in der zweiten Frage geantwortet, weshalb keine Wiederholung nötig ist.
Ad quartum, quod secundum Varietatem temporum statuta sint mutanda, concedimus, modo ius qsitum3 non lædatur, ac noua causa et inconsiderata tempore conditæ legis uel statuti emergat, ut inquit Bar. in d.l. ambitiosa.Läuft auf der nächsten Seite weiter
Zum vierten, dass die Statuten nach dem Wechsel der Zeiten zu ändern seien, gestehen wir zu, sofern nur ein erworbenes Recht (ius quæsitum) nicht verletzt wird und ein neuer, zur Zeit des Erlasses des Gesetzes oder Statuts nicht bedachter Grund auftaucht, wie Bartolus in d. l. ambitiosa sagt.
Unsichere Lesungen
- pcedit — p mit Kuerzungsstrich, aufzuloesen als praecedit
- no — mit Kuerzungsstrich, aufzuloesen als notatur/notantur
- qsitum — q mit Kuerzungszeichen, aufzuloesen als quaesitum
S. 250
Bl. 122vBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteAd quartum, quod secundum Varietatem temporum statuta sint mutanda, concedimus, modo ius qsitum non lædatur, ac noua causa et inconsiderata tempore conditæ legis uel statuti emergat, ut inquit Bar. in d.l. ambitiosa.
Zum vierten, dass die Statuten nach dem Wechsel der Zeiten zu ändern seien, gestehen wir zu, sofern nur ein erworbenes Recht (ius quæsitum) nicht verletzt wird und ein neuer, zur Zeit des Erlasses des Gesetzes oder Statuts nicht bedachter Grund auftaucht, wie Bartolus in d. l. ambitiosa sagt.
Quoniam autem hominum frequentia et tempore concessi priuilegij considerari Verisimiliter poterat, neq; talis est, quæ si fuisset tunc considerata, à concedendo principem retraxisset.
Da aber die Menge der Menschen auch zur Zeit der Gewährung des Privilegs wahrscheinlich bedacht werden konnte und sie nicht so beschaffen ist, dass sie, wäre sie damals bedacht worden, den Fürsten von der Gewährung abgehalten hätte.
Adde quod hominum frequentia impedimento non est, quo minus per dictum collegium tantum Salis coqui et confici possit, ut toti ditioni Hessiacæ sufficiat, modo accedat industria et diligentia presidum Vicos et oppida regentium, s31 ut debito tempore colligatur et in usus necessarios reseruetur.
Füge hinzu, dass die Menge der Menschen kein Hindernis ist, dass durch das genannte Kollegium so viel Salz gesotten und hergestellt werden kann, dass es für die ganze hessische Herrschaft ausreicht, sofern nur der Fleiß und die Sorgfalt der Vorsteher, die die Dörfer und Städte regieren, hinzukommt, nämlich dass es zu gebührender Zeit gesammelt und für die notwendigen Bedürfnisse aufbewahrt wird.
Quapropter cum huic incommodo facile mederi possit principis et prouincialium industria sub eo prætextu, nemo in suo Jure ledendus est, sed ius suum uni cuiq; conseruandum.
Da deshalb diesem Übel durch den Fleiß des Fürsten und der Landeskinder leicht abgeholfen werden kann, darf unter diesem Vorwand niemand in seinem Recht verletzt werden, sondern jedem ist sein Recht zu bewahren.
Quid hic superest, nisi prolixum sermonem breui claudamus Epilogo?
Was bleibt hier noch übrig, als dass wir die weitläufige Rede mit einem kurzen Schlusswort beschließen?
Sic igitur habeto, in hac specie neq; iustam neq; honestam neq; utilem neq; necessariam Hessorum principis esse intentionem.
So halte es also: In diesem Fall ist die Absicht des Fürsten der Hessen weder gerecht noch ehrenhaft noch nützlich noch notwendig.
Ita mihi Conrado Scipioni Corbachio inter utriusq; iuris Licentiatos minimo in hac specie de iure respondendum Videtur, saluo cuiuscunq; de iure melius sentientis Judicio C.Läuft auf der nächsten Seite weiter
So scheint mir, Conrad Scipio Corbach, dem geringsten unter den Lizentiaten beider Rechte, in diesem Fall von Rechts wegen zu antworten zu sein, unbeschadet des Urteils eines jeden, der über das Recht Besseres denkt. C.
Unsichere Lesungen
- s3 — Kuerzel Schaft-s mit 3-foermigem Haken, aufzuloesen als sed
S. 251
Bl. 123rBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteIta mihi Conrado Scipioni Corbachio inter utriusq; iuris Licentiatos minimo in hac specie de iure respondendum Videtur, saluo cuiuscunq; de iure melius sentientis Judicio C.
So scheint mir, Conrad Scipio Corbach, dem geringsten unter den Lizentiaten beider Rechte, in diesem Fall von Rechts wegen zu antworten zu sein, unbeschadet des Urteils eines jeden, der über das Recht Besseres denkt. C.
Scipio Scæuola der Vortreffliche vnnd berümbte Jurisconsultus vnnderweiset vnns in l. quidam referunt §. 1. ibi, ut non ante iuris ratio quam persona quæratur ff.Läuft auf der nächsten Seite weiter
Scipio Scaevola, der vortreffliche und berühmte Rechtsgelehrte, unterweist uns in l. quidam referunt §. 1., dort: dass nicht eher der Rechtsgrund als die Person zu erforschen sei (ut non ante iuris ratio quam persona quæratur), ff.
Unsichere Lesungen
- C. Scipio — In die Paraphe sind weitere Zuege eingeflochten (etwa sst / scripsit?), nicht sicher aufloesbar (Stelle im Wortlaut nicht eindeutig zuzuordnen)
S. 252
Bl. 123vBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteScipio Scæuola der Vortreffliche vnnd berümbte Jurisconsultus vnnderweiset vnns in l. quidam referunt §. 1. ibi, ut non ante iuris ratio quam persona quæratur ff.Läuft auf der nächsten Seite weiter
Scipio Scaevola, der vortreffliche und berühmte Rechtsgelehrte, unterweist uns in l. quidam referunt §. 1., dort: dass nicht eher der Rechtsgrund als die Person zu erforschen sei (ut non ante iuris ratio quam persona quæratur), ff.
S. 253
Bl. 124rBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteScipio Scæuola der Vortreffliche vnnd berümbte Jurisconsultus vnnderweiset vnns in l. quidam referunt §. 1. ibi, ut non ante iuris ratio quam persona quæratur ff.
Scipio Scaevola, der vortreffliche und berühmte Rechtsgelehrte, unterweist uns in l. quidam referunt §. 1., dort: dass nicht eher der Rechtsgrund als die Person zu erforschen sei (ut non ante iuris ratio quam persona quæratur), ff.
Das wir am ersten nichtt das recht, vnnd sein Vhrsach, sonnderm1 die Personen, die thätliche Hanndtlung vnnd ware geschicht, der anstehendenn sachenn, vnnd also ipsum factum suchenn, vnnd erfragenn sollenn.
dass wir zuerst nicht das Recht und seinen Grund, sondern die Personen, die tatsächliche Handlung und den wahren Hergang der anstehenden Sache, und also den Sachverhalt selbst (ipsum factum), suchen und erfragen sollen.
Wann aus denselbigenn geschichttenn das rechtt erwechst vnnd enndtspringt, text. est in L. si ex plagis §. in cliuo, ibi Respondeo in causa (.i.2 in facto ut in terpretatur glossa .) ius esse positum ff. ad leg. aquil. text. in L. obligamur §. ex facto ff. de actionibus et obligat. ibi, in facto Summa quæstionis consistit, text, in L. duobus reis §. si ei qui debitorem, ibi, distinguendum est in facto, s33 ff. de iureiuran: text. in c. penul. extra de Ecclesijs ædificand. ibi,
Denn aus ebendiesem Hergang erwächst und entspringt das Recht; text. est in L. si ex plagis §. in cliuo, dort: „Ich antworte, dass das Recht in der Sache (d. h. im Sachverhalt, wie die Glosse auslegt) begründet ist“ (Respondeo in causa ius esse positum), ff. ad leg. aquil.; text. in L. obligamur §. ex facto ff. de actionibus et obligat., dort: „Im Sachverhalt besteht die Hauptfrage“ (in facto Summa quæstionis consistit); text. in L. duobus reis §. si ei qui debitorem, dort: „Es ist im Sachverhalt zu unterscheiden“ (distinguendum est in facto), nämlich ff. de iureiuran.; text. in c. penul. extra de Ecclesijs ædificand., dort:
tibi de iure non possumus deferre priuilegium, cum nulli canonici adhuc ibidem existant, Vnnd wann dann aus kleÿner4 verkerung vnnd annderunge der Geschichte, das ganntze recht wanndelt, vnnd auf ein anndere bahne, vnnd in ein wege gezogenn wirdt,
„Wir können dir von Rechts wegen kein Privileg verleihen, da dort bislang keine Kanoniker vorhanden sind“ (tibi de iure non possumus deferre priuilegium, cum nulli canonici adhuc ibidem existant); und da sich dann durch eine geringe Verkehrung und Änderung des Hergangs das ganze Recht wandelt und auf eine andere Bahn und in einen anderen Weg gezogen wird,
L. si in emptione §. item si emptor, in fin: ibi, mensura uero non eo proficit, text in L. cum ab eo, ibi, Videamus quid inter ementem et Vendentem actum sit ff. de contrahend. empt.Läuft auf der nächsten Seite weiter
L. si in emptione §. item si emptor, in fin., dort: „Das Maß aber nützt dazu nicht“ (mensura uero non eo proficit); text. in L. cum ab eo, dort: „Lasst uns sehen, was zwischen Käufer und Verkäufer verhandelt worden ist“ (Videamus quid inter ementem et Vendentem actum sit), ff. de contrahend. empt.
Unsichere Lesungen
- sonnderm — Endbuchstabe m/n nicht sicher zu unterscheiden, evtl. sonndern
- (.i. — Kuerzel in der Klammer, wohl .i. = id est
- s3 — Kuerzel Schaft-s mit 3-foermigem Haken, aufzuloesen als sed
- kleÿner — Querstrich durch die Oberlaengen k/l, wohl Zierstrich, keine Tilgung); in ein wege (Minimfolge nach vnnd schwer trennbar, evtl. in einwege / in ein wege
S. 254
Bl. 124vBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteL. si in emptione §. item si emptor, in fin: ibi, mensura uero non eo proficit, text in L. cum ab eo, ibi, Videamus quid inter ementem et Vendentem actum sit ff. de contrahend. empt.
L. si in emptione §. item si emptor, in fin., dort: „Das Maß aber nützt dazu nicht“ (mensura uero non eo proficit); text. in L. cum ab eo, dort: „Lasst uns sehen, was zwischen Käufer und Verkäufer verhandelt worden ist“ (Videamus quid inter ementem et Vendentem actum sit), ff. de contrahend. empt.
Vnnd das mehr zubewegenn, werdenn auch die Hochverstenndigenn vnnd gelarttenn, aus vnuerstanndt der Geschicht, vnnd thatlichenn Hanndtlung offt mahls Irre gefuhrt, tex: est in L. ij ibi facti autem interprætatio C. x.1
Und was noch mehr zu bedenken ist: Auch die Hochverständigen und Gelehrten werden aus Unkenntnis des Hergangs und der tatsächlichen Handlung oftmals irregeführt; tex. est in L. ij, dort: „Die Auslegung des Sachverhalts aber“ (facti autem interprætatio) C. x.
Scientia ut ibi dicit glossa :) plerunq; etiam prudentissimos fallit, ff. de iur et fact. ignorant.
„(die Kenntnis, wie dort die Glosse sagt) täuscht meistens auch die Klügsten“ (plerunque etiam prudentissimos fallit), ff. de iur. et fact. ignorant.
Vnnd darumb, damit solches alhier auch nicht verfalle, So habe Ich vor nottwenndig geachttet, diesen hanndell nicht wortlichenn vnnd nach der lennge, sonnderm2 da es nott, vnnd diesem gesuchttem Rathschlage diennstlich, zuerzehlenn,
Und darum, damit solches auch hier nicht geschehe, habe ich es für notwendig erachtet, diesen Handel nicht wörtlich und nach der Länge, sondern da, wo es nötig und diesem erbetenen Ratschlag dienlich ist, zu erzählen,
zimeliche3 fragenn daraus zuziehenn, vnnd darauff souiel mir die rechtte zufallenn, vnnd in dieser hefftiger eÿle vnd vngelegener zeit beschehenn kann, zuantworttenn, wie Ich den Hanndell ann Ihm selbst, vnnd in warheit befinde.
ziemliche Fragen daraus zu ziehen und darauf, soweit mir die Rechte zufallen und es in dieser heftigen Eile und ungelegenen Zeit geschehen kann, zu antworten, wie ich den Handel an sich selbst und in Wahrheit befinde.
Est enim Veritas omnibus præferenda et super omnia amanda.
Denn die Wahrheit ist allem vorzuziehen und über alles zu lieben (Est enim Veritas omnibus præferenda et super omnia amanda).
L. cum ita Legatum sit, ibi, Si uerum amamus, ff. de condi: et demonstr. text. est in L. unic. ibi nos qui Veritatem colimus.Läuft auf der nächsten Seite weiter
L. cum ita Legatum sit, dort: „Wenn wir das Wahre lieben“ (Si uerum amamus), ff. de condi. et demonstr.; text. est in L. unic., dort: „Wir, die wir die Wahrheit pflegen“ (nos qui Veritatem colimus).
Unsichere Lesungen
- C. x. — Zeichen nach C. nicht sicher, x-artiger Zug, evtl. Ziffer 2 oder 1
- sonnderm — Endbuchstabe m/n nicht sicher zu unterscheiden
- zimeliche — Wortbild mit u-Bogen, evtl. ziemliche/zimbliche
S. 255
Bl. 125rBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteL. cum ita Legatum sit, ibi, Si uerum amamus, ff. de condi: et demonstr. text. est in L. unic. ibi nos qui Veritatem colimus.
L. cum ita Legatum sit, dort: „Wenn wir das Wahre lieben“ (Si uerum amamus), ff. de condi. et demonstr.; text. est in L. unic., dort: „Wir, die wir die Wahrheit pflegen“ (nos qui Veritatem colimus).
CHRISTI Saluatoris benigni auxilium imploro, hoc enim fundamento deficiente, necesse est ædificium in totum corruere, text: in c. cum Paulus 1. q. 1.1 text. in c.
erflehe ich die Hilfe CHRISTI, des gütigen Heilands; denn wenn dieses Fundament fehlt, muss das Gebäude gänzlich einstürzen, text. in c. cum Paulus 1. q. 1., text. in c.
De præsbÿt: non baptis ibi, Quoniam ubi non est fundamentum, superædificari non potest.
De præsbyt. non baptis., dort: „Denn wo kein Fundament ist, kann nicht darauf gebaut werden“ (Quoniam ubi non est fundamentum, superædificari non potest).
In des Durchlauchten Hochgebornenn Fürstenn vnnd Herrnn, Hernn Philipsenn Lanndtgrauen zu Hessenn, Grauenn zu Catzennelnpogenn2 etc.
In des Durchlauchtigen, Hochgeborenen Fürsten und Herrn, Herrn Philipp, Landgraf zu Hessen, Graf zu Katzenelnbogen etc.
Fürstenthumbs vnnd Lannde zu Hessenn, ist ein Saltzwerck zu Allenndorff in den Sodenn genanndt, gelegenn, desselbigtenn3 Saltzwercks Pfenner, die Gebaurschafft genanndt, habenn vber mennschenn gedennckenn, vnnd gar eine lannge zeit, aus alttenn4 freÿheittenn, herkommen, vnnd gewonheittenn, des ortts vierzigk vnnd zweÿ Saltzbotenn vnnd darin souiel Pfannenn, darinnenn sie pflegenn Saltz zusiedenn, gehapt, vnnd sonnstenn mitt vielenn annderenn gnadenn vnnd rechttenn, vnnd sonderlich mit einem alttenn rechttenn, die Gebaurschafft genanndt, sampt seinem annhannge, welche alt herkommenn, befreÿung, vnnd gerechttigkeit, der Gebaurschafft von den hochlöblichenn Lanndtgrauenn zu Hessenn, Jedoch furbehaltlich ihrem fürstlichenn gnadenn gepurlichs zols, vonn einem fürstenn auff den annderenn, vonn dem Jare, nach Christi vnnsers liebenn Herrenn geburt, Tausendt dreÿ hundert, bis auf Jetzige zeit, vnnd also hochgenanttenn Lanndtgrauenn Philipsenn Jtzt Regierenden fürstenn bestettiget vnnd confirmiret, Nemblich also, das obgedachte gebaurschafft, vnnd Pfenner vorgemelt Ihr erbe vnnd Saltzwerck mit allenn seinenn herkommenn, rechtenn vnnd gewonheitten behalttenn, vnnd die zahl der Saltzbotenn vnnd Pfannen, welche zahl die fürstenn zu Hessenn, auch niemandts annders brechenn, sonnderm darin vierzigk vnnd zweÿ Saltzbotenn, vnnd souiel Pfannenn, nicht mehr noch weniger zu ewigenn gezeitenn bleibenn sollenn,Läuft auf der nächsten Seite weiter
Fürstentum und Land zu Hessen liegt ein Salzwerk zu Allendorf, in den Sooden genannt; die Pfänner desselben Salzwerks, die Gebauerschaft genannt, haben über Menschengedenken und eine gar lange Zeit, aus alten Freiheiten, Herkommen und Gewohnheiten, an diesem Ort zweiundvierzig Salzkoten und darin ebenso viele Pfannen, in denen sie Salz zu sieden pflegen, gehabt, und sind sonst mit vielen anderen Gnaden und Rechten, und besonders mit einem alten Recht, die Gebauerschaft genannt, samt seinem Anhang begnadet, welches alte Herkommen, Befreiung und Gerechtigkeit der Gebauerschaft von den hochlöblichen Landgrafen zu Hessen – jedoch unter Vorbehalt des Ihren Fürstlichen Gnaden gebührenden Zolls – von einem Fürsten auf den anderen, vom Jahr nach Christi, unseres lieben Herrn, Geburt dreizehnhundert bis auf die jetzige Zeit, und also bis auf den hochgenannten Landgrafen Philipp, den jetzt regierenden Fürsten, bestätigt und konfirmiert worden ist, nämlich so, dass die obgedachte Gebauerschaft und die vorgemeldeten Pfänner ihr Erbe und Salzwerk mit all seinem Herkommen, seinen Rechten und Gewohnheiten behalten und die Zahl der Salzkoten und Pfannen – welche Zahl die Fürsten zu Hessen und auch niemand anderes brechen soll – sondern darin zweiundvierzig Salzkoten und ebenso viele Pfannen, nicht mehr und nicht weniger, zu ewigen Zeiten bleiben sollen,
Unsichere Lesungen
- 1. q. 1. — q als 9-foermiges Kuerzel geschrieben
- Catzennelnpogenn — Minimfolge im Namen nicht sicher zaehlbar; etc. als e-Kuerzel mit Schleife
- bigtenn — Fortsetzung von dessel=; Wortbild eher bigtenn als bigenn, also desselbigtenn
- alttenn — Endbuchstabe m/n nicht sicher, evtl. alttem
S. 256
Bl. 125vBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteFürstenthumbs vnnd Lannde zu Hessenn, ist ein Saltzwerck zu Allenndorff in den Sodenn genanndt, gelegenn, desselbigtenn Saltzwercks Pfenner, die Gebaurschafft genanndt, habenn vber mennschenn gedennckenn, vnnd gar eine lannge zeit, aus alttenn freÿheittenn, herkommen, vnnd gewonheittenn, des ortts1 vierzigk vnnd zweÿ Saltzbotenn vnnd darin souiel Pfannenn, darinnenn sie pflegenn Saltz zusiedenn, gehapt, vnnd sonnstenn mitt vielenn annderenn gnadenn vnnd rechttenn, vnnd sonderlich mit einem alttenn rechttenn, die Gebaurschafft genanndt, sampt seinem annhannge, welche alt herkommenn, befreÿung, vnnd gerechttigkeit, der Gebaurschafft von den hochlöblichenn Lanndtgrauenn zu Hessenn, Jedoch furbehaltlich ihrem fürstlichenn gnadenn gepurlichs zols, vonn einem fürstenn auff den annderenn, vonn dem Jare, nach Christi vnnsers liebenn Herrenn geburt, Tausendt dreÿ hundert, bis auf Jetzige zeit, vnnd also hochgenanttenn Lanndtgrauenn Philipsenn Jtzt Regierenden fürstenn bestettiget vnnd confirmiret, Nemblich also, das obgedachte gebaurschafft, vnnd Pfenner vorgemelt Ihr erbe vnnd Saltzwerck mit allenn seinenn herkommenn, rechtenn vnnd gewonheitten behalttenn, vnnd die zahl der Saltzbotenn vnnd Pfannen, welche zahl die fürstenn zu Hessenn, auch niemandts annders brechenn, sonnderm2 darin vierzigk vnnd zweÿ Saltzbotenn, vnnd souiel Pfannenn, nicht mehr noch weniger zu ewigenn gezeitenn bleibenn sollenn,Läuft auf der nächsten Seite weiter
Fürstentum und Land zu Hessen liegt ein Salzwerk zu Allendorf, in den Sooden genannt; die Pfänner desselben Salzwerks, die Gebauerschaft genannt, haben über Menschengedenken und eine gar lange Zeit, aus alten Freiheiten, Herkommen und Gewohnheiten, an diesem Ort zweiundvierzig Salzkoten und darin ebenso viele Pfannen, in denen sie Salz zu sieden pflegen, gehabt, und sind sonst mit vielen anderen Gnaden und Rechten, und besonders mit einem alten Recht, die Gebauerschaft genannt, samt seinem Anhang begnadet, welches alte Herkommen, Befreiung und Gerechtigkeit der Gebauerschaft von den hochlöblichen Landgrafen zu Hessen – jedoch unter Vorbehalt des Ihren Fürstlichen Gnaden gebührenden Zolls – von einem Fürsten auf den anderen, vom Jahr nach Christi, unseres lieben Herrn, Geburt dreizehnhundert bis auf die jetzige Zeit, und also bis auf den hochgenannten Landgrafen Philipp, den jetzt regierenden Fürsten, bestätigt und konfirmiert worden ist, nämlich so, dass die obgedachte Gebauerschaft und die vorgemeldeten Pfänner ihr Erbe und Salzwerk mit all seinem Herkommen, seinen Rechten und Gewohnheiten behalten und die Zahl der Salzkoten und Pfannen – welche Zahl die Fürsten zu Hessen und auch niemand anderes brechen soll – sondern darin zweiundvierzig Salzkoten und ebenso viele Pfannen, nicht mehr und nicht weniger, zu ewigen Zeiten bleiben sollen,
Unsichere Lesungen
- des ortts — Wortbild mit Zierstrich durch tt; Lesung ortts (des Orts), evtl. artt/achtt
- sonnderm — Endbuchstabe m/n nicht sicher zu unterscheiden
S. 257
Bl. 126rBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen SeiteFürstenthumbs vnnd Lannde zu Hessenn, ist ein Saltzwerck zu Allenndorff in den Sodenn genanndt, gelegenn, desselbigtenn Saltzwercks Pfenner, die Gebaurschafft genanndt, habenn vber mennschenn gedennckenn, vnnd gar eine lannge zeit, aus alttenn freÿheittenn, herkommen, vnnd gewonheittenn, des ortts vierzigk vnnd zweÿ1 Saltzbotenn vnnd darin souiel Pfannenn, darinnenn sie pflegenn Saltz zusiedenn, gehapt, vnnd sonnstenn mitt vielenn annderenn gnadenn vnnd rechttenn, vnnd sonderlich mit einem alttenn rechttenn, die Gebaurschafft genanndt, sampt seinem annhannge, welche alt herkommenn, befreÿung, vnnd gerechttigkeit, der Gebaurschafft von den hochlöblichenn Lanndtgrauenn zu Hessenn, Jedoch furbehaltlich ihrem fürstlichenn gnadenn gepurlichs zols, vonn einem fürstenn auff den annderenn, vonn dem Jare, nach Christi vnnsers liebenn Herrenn geburt, Tausendt dreÿ hundert, bis auf Jetzige zeit, vnnd also hochgenanttenn Lanndtgrauenn Philipsenn Jtzt Regierenden fürstenn bestettiget vnnd confirmiret, Nemblich also, das obgedachte gebaurschafft, vnnd Pfenner vorgemelt Ihr erbe vnnd Saltzwerck mit allenn seinenn herkommenn, rechtenn vnnd gewonheitten behalttenn, vnnd die zahl der Saltzbotenn vnnd Pfannen, welche zahl die fürstenn zu Hessenn, auch niemandts annders brechenn, sonnderm darin vierzigk vnnd zweÿ Saltzbotenn, vnnd souiel Pfannenn, nicht mehr noch weniger zu ewigenn gezeitenn bleibenn sollenn,
Fürstentum und Land zu Hessen liegt ein Salzwerk zu Allendorf, in den Sooden genannt; die Pfänner desselben Salzwerks, die Gebauerschaft genannt, haben über Menschengedenken und eine gar lange Zeit, aus alten Freiheiten, Herkommen und Gewohnheiten, an diesem Ort zweiundvierzig Salzkoten und darin ebenso viele Pfannen, in denen sie Salz zu sieden pflegen, gehabt, und sind sonst mit vielen anderen Gnaden und Rechten, und besonders mit einem alten Recht, die Gebauerschaft genannt, samt seinem Anhang begnadet, welches alte Herkommen, Befreiung und Gerechtigkeit der Gebauerschaft von den hochlöblichen Landgrafen zu Hessen – jedoch unter Vorbehalt des Ihren Fürstlichen Gnaden gebührenden Zolls – von einem Fürsten auf den anderen, vom Jahr nach Christi, unseres lieben Herrn, Geburt dreizehnhundert bis auf die jetzige Zeit, und also bis auf den hochgenannten Landgrafen Philipp, den jetzt regierenden Fürsten, bestätigt und konfirmiert worden ist, nämlich so, dass die obgedachte Gebauerschaft und die vorgemeldeten Pfänner ihr Erbe und Salzwerk mit all seinem Herkommen, seinen Rechten und Gewohnheiten behalten und die Zahl der Salzkoten und Pfannen – welche Zahl die Fürsten zu Hessen und auch niemand anderes brechen soll – sondern darin zweiundvierzig Salzkoten und ebenso viele Pfannen, nicht mehr und nicht weniger, zu ewigen Zeiten bleiben sollen,
Das auch die furstenn zu Hessenn selbst, aber durch anndere die gedachtenn pfenner, mit annderm Saltzbotenn, Inn oder außwenndigk2 Ihrenn Bodenn, auf eine meÿl weges, vonn denselbenn Bodenn zurechnenn3, in keine weise vberbauwenn sollenn oder wollenn, Sonndernn es ist auch den pfennernn vber dieses vonn Herrenn zu Herrenn bestettigt, ihr alttes recht, das sie heissenn die Gebaurschafft, mit allem deme, das vor altters hero darann hannget: also das niemanndts soll oder magk, ann dem genanndtenn Saltzwergk vnnd Pfannenn theil habenn, dieselbenn besitzenn, oder Saltz siedenn lassenn,
dass auch die Fürsten zu Hessen weder selbst noch durch andere die gedachten Pfänner mit anderen Salzkoten, innerhalb oder außerhalb ihrer Koten, auf eine Meile Wegs von denselben Koten zu rechnen, in keiner Weise überbauen sollen oder wollen; sondern es ist den Pfännern über dies hinaus auch von Herrn zu Herrn ihr altes Recht bestätigt, das sie die Gebauerschaft heißen, mit allem, was von alters her daran hängt: nämlich dass niemand an dem genannten Salzwerk und den Pfannen Teil haben, dieselben besitzen oder Salz sieden lassen soll oder darf,
er seÿ dann auß der gebaurschafft geborenn, Vnnd solche freÿheit, alt herkommenn, vnnd gerechtigkeit, erscheint vernemblich, souiel mann sich auß den alttenn brieffenn berichtenn kann, darauß, das etwa im dreÿzehennhunderten Jare, zwischenn dem Durchlauchttenn Hochgebornnenn Furstenn vnnd herrn, Herrnn Heinrichenn, Lanndtgrauenn zu Hessenn, hochloblicher gedechtnus,
er sei denn aus der Gebauerschaft geboren. Und solche Freiheit, altes Herkommen und Gerechtigkeit erhellt vornehmlich, soviel man sich aus den alten Briefen berichten kann, daraus, dass sich etwa im Jahr dreizehnhundert zwischen dem Durchlauchtigen, Hochgeborenen Fürsten und Herrn, Herrn Heinrich, Landgraf zu Hessen, hochlöblichen Gedächtnisses,
vnnd den pfennernn des benanten Saltzwercks, Irrung vnnd gebrechenn sich zugetragenn, darumb das hochbenannter Lanndtgraue, mehr pfannenn vf das Saltzwerck zum Bodenn, hat setzenn wollenn,Läuft auf der nächsten Seite weiter
und den Pfännern des benannten Salzwerks Irrung und Gebrechen zugetragen haben, weil der hochbenannte Landgraf mehr Pfannen auf das Salzwerk zu den Koten hat setzen wollen,
Unsichere Lesungen
- zweÿ — Anfangswort der Seite; nach Vergroesserung als zweÿ gelesen, Satz beginnt mitten im Text der Vorseite
- außwenndigk — Endung mit Zierstrich, -igk oder -ig moeglich
- zurechnenn — Lesung nach Vergroesserung; Anfangsbuchstabe z mit u-Bogen
S. 258
Bl. 126vBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)Das Annder Buch
Fortsetzung von der vorigen Seitevnnd den pfennernn des benanten Saltzwercks, Irrung vnnd gebrechenn sich zugetragenn, darumb das hochbenannter Lanndtgraue, mehr pfannenn vf das Saltzwerck zum Bodenn, hat setzenn wollenn,
und den Pfännern des benannten Salzwerks Irrung und Gebrechen zugetragen haben, weil der hochbenannte Landgraf mehr Pfannen auf das Salzwerk zu den Koten hat setzen wollen,
des sich die pfenner beschweret befundenn, vnnd diesen gebrechenn enndtlich durch einenn vertragk, welchen der Lanndtgraue bewilligt, anngenommenn, vor sich, sfgl.1
wodurch sich die Pfänner beschwert befunden haben; und dieser Gebrechen ist schließlich durch einen Vertrag, den der Landgraf bewilligt, angenommen und für sich, Seiner Fürstlichen Gnaden
Gemahl fraw Mechttildt, vnnd auch sfgl. sohnn Lanndtgrauenn Hannsenn, besieglet vnnd volnzogenn, beÿgelegt wordenn, welcher vertragk vermagk, das des ortts kein pfannenn mehr gebauwet2 werdenn sollenn,
Gemahlin Frau Mechthild und auch Seiner Fürstlichen Gnaden Sohn Landgraf Hans besiegelt und vollzogen hat, beigelegt worden, welcher Vertrag besagt, dass an diesem Ort keine Pfannen mehr gebaut werden sollen,
mitt mehrerm Innhaltt. darkegenn auch die pfenner durch denselben vertragk, der am tage Walpurgis, des benanttenn dreÿzehenhunderttenn Jars datiret verpflicht wordenn, hochbenanttenn Lanndtgrauenn, vnnd sfgl.
mit weiterem Inhalt. Dagegen sind auch die Pfänner durch denselben Vertrag, der am Tag Walpurgis (1. Mai) des benannten Jahres dreizehnhundert datiert ist, verpflichtet worden, dem hochbenannten Landgrafen und Seiner Fürstlichen Gnaden
Johannis tagk im Sommer funff vnnd zwanntzigk oftenn3 Saltzes zugebenn, vnnd naher Cassell zu vberschickenn, Welchenn vertragk volgennde Landtgrauenn, sampt anndernn Priuilegien, bestettiget, Confirmiret vnnd approbiret.
Johannistag im Sommer (24. Juni) fünfundzwanzig Often Salz zu geben und nach Kassel zu überschicken; welchen Vertrag die folgenden Landgrafen samt anderen Privilegien bestätigt, konfirmiert und approbiert haben.
Hieruber hatt auch Lanndtgraue Heinrich der ander, sich durch einenn offnenn vnnd versiegletenn brieff, des datum ist Sonnabenndt, nach der Auffart Christi, im dreÿzehenn hundertstenn vnnd zweÿ vnnd zwanntzigstenn Jare, gegenn der gebaurschafft verpflichttet,Läuft auf der nächsten Seite weiter
Darüber hinaus hat sich auch Landgraf Heinrich der Zweite durch einen offenen und besiegelten Brief, dessen Datum der Samstag nach Christi Himmelfahrt (22. Mai) im Jahr dreizehnhundertzweiundzwanzig ist, gegenüber der Gebauerschaft verpflichtet,
Unsichere Lesungen
- sfgl. — Abkuerzung (wohl seiner fuerstlichen gnaden/gnaden liebden), auch Zeile 7 Ende und Zeile 15; Buchstabenfolge sfgl nach Vergroesserung
- gebauwet — auch gebauret lesbar
- oftenn — Salzmass; Lesung unsicher, offtenn/ostenn moeglich