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Salzbibel · Lesetext · 2. Buch

Das zweite Buch · S. 326

Die Rechtsgutachten · S. 326 · Bl. 160v · Band 1

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Seiten am Stück

Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.

Die Rechtsgutachten

S. 210–361 · Bl. 102v–178v · Bd. 1 · Zeitleiste: 2. Buch

S. 326

Bl. 160vBd. 12. Buch · Die RechtsgutachtenFaksimile (ORKA)

Das Annder Buch

1

Impera. off. ubi allegat Archidiaco.

Impera. off., wo er den Archidiaconus anführt,

2

XXV. qui II. c. in summa et Castrens. in L.

XXV, q. II, c. in summa, und Castrensis in L.

3

Quotiens C. de p̄cib.

Quotiens, C. de precib.

4

Impa. off.

Impa. off.

5

Quia ita decidit in duce Begomi1, quod hoc non possit, quamuis fuerit iustus princeps, et idem esse in duce Mediolani et in Marchione Ferrariæ, id quod Jason dicit, esse summop̄e notandum pro intellectu istius mæ.2

Denn so entscheidet er beim Herzog von Begomi (Bergamo), dass dieser das nicht könne, obwohl er ein rechtmäßiger Fürst gewesen sei, und dass es dasselbe sei beim Herzog von Mailand und beim Markgrafen von Ferrara; was Jason für höchst beachtenswert erklärt für das Verständnis dieser Materie.

6

Addo decisionem Baldi in L. 2.

Ich füge die Entscheidung des Baldus hinzu in L. 2,

7

Versum.

Vers

8

Nota quod plenitudo C. de seruitut. et aqua. ubi dicit hoc priuilegium esse solius Summi principis, hoc illud firmat idem Bald. in d.

„Nota quod plenitudo“, C. de servitut. et aqua, wo er sagt, dieses Privileg stehe allein dem höchsten Fürsten zu; dies bekräftigt derselbe Baldus in d.

9

L. rescripta, C. d̄ p̄cib.

L. rescripta, C. de precib.

10

Impera. offic.

Impera. offic.

11

Castrensis in L Gallg3 §. et qd si tantum XX sum. ff. d̄ lib. et posthum. ubi dicit quod inferior à principe etiam hunc generale priuilegium legitimandi non possit legitimare Spurios in præiuditium legitimorum,

Castrensis in L. Gallus, §. et quid si tantum, Summarium XX, ff. de lib. et posthum., wo er sagt, dass ein dem Fürsten Untergeordneter, auch mit einem solchen allgemeinen Privileg zu legitimieren, Bastarde nicht zum Nachteil der ehelichen Kinder legitimieren könne,

12

quib. iam est ius q̄situm et radicatum, Facit tex. in L toties ibi, non cogitur Reip. obtemperare ff de pollicitatio, ubi deciditur sicut ibi not Bart.

denen bereits ein Recht erworben und eingewurzelt ist. Dazu wirkt der Text in L. toties, dort: „er wird nicht gezwungen, dem Gemeinwesen zu gehorchen“, ff. de pollicitatio., wo entschieden wird, wie dort Bartolus anmerkt,

13

Ciuitatem et ita inferiorem à principe non habere potestatem priuandi, quem iure suo, etiam ex causa boni publici,

dass eine Stadt und so ein dem Fürsten Untergeordneter nicht die Macht hat, jemanden seines Rechts zu berauben, auch nicht aus Grund des öffentlichen Wohls;

14

dicit .n. tex. si Respub. alicui mandet ut ponat in suo statuas Imp̄atorias ad honorem principis Vel reipub. non cogitur obtemperare, atq̃ hoc Voluit Baldus in c. 1. mihi, in XI. sum.Läuft auf der nächsten Seite weiter

denn der Text sagt: Wenn das Gemeinwesen jemandem aufträgt, auf seinem Grund kaiserliche Standbilder zu Ehren des Fürsten oder des Gemeinwesens aufzustellen, wird er nicht gezwungen zu gehorchen; und dies hat Baldus gewollt in c. 1, „mihi“, Summarium XI,

Unsichere Lesungen

  1. Begomi — Ortsname, wohl Bergomi
  2. mæ. — Abkürzung (materiæ)
  3. Gallg — Gesetzestitel unsicher

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