Salzbibel · Lesetext · 1. Appendix
Der erste Appendix · S. 561
Das Wörterbuch S–Z · S. 561 · Bl. 279r · Band 2
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
Das Wörterbuch S–Z
S. 545–582 · Bl. 271r–289v · Bd. 2 · Zeitleiste: 1. Appendix
S. 561
Bl. 279rBd. 21. Appendix · Das Wörterbuch S–ZFaksimile (ORKA)Der Erst Appendix
zum holtzschrotenn am Seulingswalde, vnnd am Tanngennberge gebraucht, Darmit wirdt alle wege die funffte Claffter ersparet, Kan ein mit allem Kostenn ———— j fl. Schörlöcher. Schallerlöcher. Ist vnnd sein die beide löcher vnnter der Pfannenn, in Steinkolenn Bodenn, darin mann die Kolenn vf den Rost zum Brennenn schutt. Stollenn. Ist das gebeu vmb den Saltzbronnenn, darin das wilde wasser vonn der sohle gescheidenn vnnd abgestollet. Nota. Wenn mann zum Stollenn, darin das wilde wasser abfleust, hinein gehet, kommt an ort, da die grosse ader aus dem Bronn in den Stollenn gelegt, Ist der Bodenn im Bornn, da die quellenn enndtspringenn — 10 zoll dieffer, denn der Bodenn des wildenn wassers.
zum Holzschroten am Seulingswald und am Tannenberg gebraucht. Damit wird jedesmal das fünfte Klafter erspart. Eine kann mit allen Kosten ———— 1 Gulden.
Schürlöcher, Schallerlöcher. Sind die beiden Löcher unter der Pfanne in Steinkohlen-Bothen, durch die man die Kohlen auf den Rost zum Brennen schüttet.
Stollen. Ist der Bau um den Salzbrunnen, in dem das wilde Wasser von der Sole geschieden und abgeleitet wird.
Anmerkung: Wenn man in den Stollen hineingeht, in dem das wilde Wasser abfließt, kommt man an eine Stelle, wo die große Ader aus dem Born in den Stollen gelegt ist; da ist der Boden im Born, wo die Quellen entspringen, 10 Zoll tiefer als der Boden des wilden Wassers.