Salzbibel · Lesetext · Miszellen
Die Miszellen · S. 967–976
Briefe, Rechnungen, Ratschläge · S. 967–976 · Bl. 482r–486v · Band 2
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Briefe, Rechnungen, Ratschläge
S. 892–1012 · Bl. 444v–505r · Bd. 2 · Zeitleiste: Miszellen
S. 967
Bl. 482rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Miscellanea. brochenn wordenn, anno 41. Sonntags post Mariae Magdalenae. Wolrab Graff zu Waldeck erbeut sich in einem offenen Patenten, vor den Grabenn[?] zu Söbns[?]1 zusieglenn. Vbreißung vnnd grundtlegung des Stollennbaws vmb den Bronnenn her, anno 62. Vorschlagk welcher massenn der Holtzhanndell könnt ohnn beschwerung ersteigert werdenn, also das beides die Söder vnnd Holtzleute sich desto besser vertragenn vnnd vnnderhaltenn können, Anno 62. den 23 Martij, vorgeschlagenn durch Rhenanum, Georgenn Gerckenn, Bertholdenn Kempffenn, Sigmundt Kirchmeyern, vnnd Christoffenn Hombergenn. Vortragenns Heinrich Muldeners, von manicherley des Saltzwergks sachenn, vff Laurentij
Miszellen. brochen worden ist, Anno 41, Sonntag nach Mariae Magdalenae.
Wolrad, Graf zu Waldeck, erbietet sich in einem offenen Patent, für den Graben zu Söbns zu siegeln.
Zeichnung und Grundlegung des Stollenbaus um den Brunnen herum, Anno 62.
Vorschlag, auf welche Weise der Holzhandel ohne Beschwerung im Preis erhöht werden könnte, so dass sowohl die Sieder als auch die Holzleute sich desto besser vertragen und unterhalten können, Anno 62 den 23. März, vorgeschlagen durch Rhenanus, Georg Gercke, Berthold Kempf, Sigmund Kirchmeier und Christoff Homberg.
Vortrag Heinrich Muldeners über mancherlei Sachen des Salzwerks, auf Laurentii
Unsichere Lesungen
- Grabenn[?] zu Söbns[?] — Wort und Ortsname undeutlich (Z. 5)
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Bl. 482vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Miscellanea. Anno 38. vnnd darauff resolution Stadthalter vnnd Rethe schreibenn ann Gemeine Pfenner des Saltzbronnbawes wegenn anno 47. den 4. Junij. Es wurdt auch dem Lanndtvogt befohlenn, mit den Pfennernn zuhanndtlenn, das die Böden mit einer Mauer befriedigt werde. Vnnser g. f. vnnd herr schreibt ann Pfarhernn, Renndtmeisternn vnnd Holtzvogt zum Bodenn der flöße halbenn, so anno 62. den 3. Junij vorgenommen, das sie darmit nicht ohnn fgl. bescheidt fortfahrenn. Der Renndtmeister zu Schmalkaldenn schreibtt Jacob Schlottenn schuldenn wegenn, in dreyenn schreibenn, Beding des Pfanneisenns wegenn, mit Lorz Straubenn aufgerichttet, anno 50. den 9. Junij Renndtmeister Johann Bartholmes schreibt an Jost
Miszellen. Anno 38, und die darauf ergangene Resolution.
Statthalter und Räte schreiben an die gemeinen Pfänner wegen des Salzbrunnenbaus, Anno 47 den 4. Juni. Es wird auch dem Landvogt befohlen, mit den Pfännern zu verhandeln, dass Sooden mit einer Mauer eingefriedet werde.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Pfarrer, Rentmeister und Holzvogt zu Sooden wegen der Flöße, die Anno 62 den 3. Juni vorgenommen worden ist, dass sie damit nicht ohne Bescheid Seiner Fürstlichen Gnaden fortfahren sollen.
Der Rentmeister zu Schmalkalden schreibt wegen Jakob Schlots Schulden, in drei Schreiben.
Verding wegen des Pfanneneisens, mit Lotz Straube aufgerichtet, Anno 50 den 9. Juni.
Rentmeister Johann Bartholomäus schreibt an Jost
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Bl. 483rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Miscellanea. Berkernn, vnnd berichttet, das die Pfenner mehr thaler dann zuuor zulieffernn begerenn, Johann Niedennstein[?]1 schreibt vnnd berichttet, das er Jost Berkernn vorschlagk den Pfennern vorgetragenn. Berichtet auch das dieselbenn damit wohl zufriedenn. Christoff Harsach[?]2 schreibt ann den Pfarhernn Rhenanum, das vnnser g. f. vnnd herr ann Jost Berkernn geschriebenn vnnd befohlenn, das wann etwas ann fgl. außenn Saltzwerck geschriebenn werdenn solle, das dann nicht einer, sonnder alle berichtenn, anno 61. Supplicatio der Söder ann Stadthaltern vnd Rethe, klagenn vber den Saltzbronn, vnnd anndere sachenn, sonnderlich das Saltzmessenn, Darauff resoluiren sich Stadthalter vnnd Rethe, das ein Jede gans solle am funff stucke der=
Miszellen. Becker und berichtet, dass die Pfänner mehr Taler als zuvor zu liefern begehren.
Johann Niedenstein schreibt und berichtet, dass er Jost Beckers Vorschlag den Pfännern vorgetragen habe; er berichtet auch, dass diese damit wohl zufrieden seien.
Christoff Harsach schreibt an den Pfarrer Rhenanus, dass unser gnädiger Fürst und Herr an Jost Becker geschrieben und befohlen habe, dass, wenn etwas an Seine Fürstlichen Gnaden aus dem Salzwerk geschrieben werden solle, dann nicht einer, sondern alle berichten sollen, Anno 61.
Supplikation der Sieder an Statthalter und Räte; sie klagen über den Salzbrunnen und andere Sachen, besonders über das Salzmessen. Darauf entschließen sich Statthalter und Räte, dass jede Gans in fünf Stücke zer-
Unsichere Lesungen
- Niedennstein[?] — Name undeutlich (Z. 4)
- Harsach[?] — Name undeutlich (Z. 9)
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Bl. 483vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Miscellanea. schlagenn, gemessenn werdenn, Ein zettell darinnenn Christoff Hombergk berichtet, wie vnnd welcher massenn sich die Sohle gebessert habe, in zweyenn zettelnn anno 48. Christoff Hombergk schreibt ann Jost Berkernn, der Sohlenn wegenn, wie sie damahls in trockener zeit abgenommenn, anno 50. Abscheidt vnnd Rathschlagk der Beuelchhaber zum Bodenn, das mann das wilde waßer mitt Pompenn hebenn solle, vnnd was weitters am Saltzbronn zubawenn vonnötenn, anno 51. den 20. Julij Rathschlagk gehaltenn eodem Anno, den 15. Januarij, belanngenndt den Bronnennbaw, vnd was sonnstenn darzu vonnötenn zuuerschaffenn, Seindt vierzigk siebenn stucke. Conuolut. Verseegelter abscheidt der Ritter vnnd Lanndtschafft zu Cassell vffgericht, zwischenn
Miszellen. schlagen und so gemessen werden solle.
Ein Zettel, worin Christoff Homberg berichtet, wie und auf welche Weise sich die Sole gebessert habe, in zwei Zetteln, Anno 48.
Christoff Homberg schreibt an Jost Becker wegen der Sole, wie sie damals in trockener Zeit abgenommen habe, Anno 50.
Abschied und Ratschlag der Befehlshaber zu Sooden, dass man das wilde Wasser mit Pumpen heben solle, und was weiter am Salzbrunnen zu bauen nötig sei, Anno 51 den 20. Juli.
Ratschlag, gehalten im selben Jahr den 15. Januar, betreffend den Brunnenbau und was sonst dazu nötig zu beschaffen sei. Sind siebenundvierzig Stück.
Konvolut: Versiegelter Abschied der Ritter- und Landschaft, zu Kassel aufgerichtet zwischen
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Bl. 484rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea
Miscellanea V. g. f. vnnd herrnn vnnd gemeinenn Pfennernn, darinnenn enndtscheidung geschehenn, wie es mit dem Saltzkauff, Sohlschepffenn, vnnd der newen Location wegenn, Item ob etliche der Pfenner Ir Pfannenntheil verkeuffenn wurdenn, das dieselbige vnnser g. f. vnnd herr bezahlenn wolte, vnd anndere dergleichenn weitleufftige hanndtlung, dis habenn versieglet Georg vonn Kolmitzsch[?]1, Hermann vonn der Malsburgk, vnnd die[?]2 Cassell anno 39. Sonntags post Galli. Bedenckenn der Beamptenn zum Bodenn, gedachter sachenn halbenn, anno 39. Freitags post Galli. Jegenn bedennckenn der Pfenner vf des Cannzlars vortragenn anno 39. Bericht der Beamptenn zum Bodenn vf der Pfenner anntragenn, actum Lichtenaw anno 38. Sontags post Crispini, belanngenndt vnnsers g. f. vnnd herrnn vnnd der Pfenner knechte, die Erbtheidung vnnd anndere dergleichenn sachenn.
Miszellen. unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern, worin entschieden wird, wie es mit dem Salzkauf, dem Soleschöpfen und wegen der neuen Location zu halten sei; ebenso, dass, wenn etliche der Pfänner ihr Pfannteil verkaufen würden, unser gnädiger Fürst und Herr dieses bezahlen wolle, und andere dergleichen weitläufige Verhandlungen. Dies haben versiegelt Georg von Kolmitzsch, Hermann von der Malsburg und die Stadt Kassel, Anno 39, Sonntag nach Galli.
Bedenken der Beamten zu Sooden wegen der genannten Sachen, Anno 39, Freitag nach Galli.
Gegenbedenken der Pfänner auf den Vortrag des Kanzlers, Anno 39.
Bericht der Beamten zu Sooden auf das Vorbringen der Pfänner, geschehen zu Lichtenau Anno 38, Sonntag nach Crispini, betreffend die Knechte unseres gnädigen Fürsten und Herrn und der Pfänner, die Erbteilung und andere dergleichen Sachen.
Unsichere Lesungen
- Kolmitzsch[?] — Name undeutlich (Z. 9)
- die[?] — evtl. zu (Z. 10)
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Bl. 484vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Miscellanea. Vorschlege der Pfenner, aller dieser hanndtlung wegenn. Hanndtlung zwischenn V. g. f. vnnd herrnn verordnetenn Rethenn, vnnd gemeinenn Pfennernn, gepflogenn zu Allenndorff anno 40. Donnerstags post Francisci, belanngenndt die Location Jost Berker schreibt ann V. g. f. vnnd herrnn, was Stadthalter, Rethe, Lanndtvogt, Heinrich Muldener vnnd er, des Bronnennbaws wegenn sich verglichenn, Item das der Keys: Commissarius Hans Georg Schade das Saltzwergk besichtiget, vnnd gleichwohl verhuetet wordenn, das die Pfenner nichtt bey Ihnenn kommenn mugenn, Item Georgen Behmenn kunst abzulegenn, desgleichenn von newenn Steinernn Sohlkumpff zum vorrath, vnnd darauf ernolgte newe Resolution vnnsers g. f. vnnd herrnn, vnnter Reinhardt Abels hanndt, signatum Speyr anno 48. 3. Augusti Anntwort vnnd protestation vf der herr Cannzlar, Rethe.
Miszellen. Vorschläge der Pfänner wegen dieser ganzen Verhandlung.
Verhandlung zwischen den verordneten Räten unseres gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern, gepflogen zu Allendorf Anno 40, Donnerstag nach Francisci, betreffend die Location.
Jost Becker schreibt an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, worauf sich Statthalter, Räte, Landvogt, Heinrich Muldener und er wegen des Brunnenbaus verglichen haben; ebenso, dass der kaiserliche Kommissar Hans Georg Schade das Salzwerk besichtigt und gleichwohl verhütet worden sei, dass die Pfänner nicht zu ihm gelangen konnten; ebenso, Georg Behms Kunst abzustellen, desgleichen wegen des neuen steinernen Solkumpfs zum Vorrat, und die darauf erfolgte neue Resolution unseres gnädigen Fürsten und Herrn, unter Reinhard Abels Hand, unterzeichnet zu Speyer Anno 48 den 3. August.
Antwort und Protestation auf die vom Herrn Kanzler, den Räten
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Bl. 485rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Miscellanea. vnnd verordtneter Commissarien außgegangene Citation, darinnenn die Pfenner außtrugklich ihre reconuention vorbehaltenn, anno 39. dinstags post Thomae Apostoli Annotata Jost Berkers, was den Rethenn in allerley sachenn vorzutragenn, darinnenn meldung geschicht, das das Gericht zum Bodenn vleißigk gehaltten werde, Ordnung des gesindtlohnns, des Ladenns, des vbrigenn Saltzes, der Schatzkeller, der Hohennburgk, das die knechte drey Jahr sollenn geschos frey sein, vnnd anndere dergleichenn mehr notwendige sachenn. Acta zu Allenndorff, des H. Cannzlars, Lanndtvogts, Heinrich Muldeners, mit dem außschos der Pfenner, Nemblich Wernernn Trottenn, Ernstenn vonn Bischoffshausenn, Georgenn Frundenn[?]1, Johan Niedennstein, Gieseler Schwanflügeln, Johann Schaffnittenn, darinnenn vf beidenn seittenn, mancherley vonn der Location wegenn gehanndlet wirdt, der Cannzlar beut — 180 f. vnnd behelt im die Casus
Miszellen. und den verordneten Kommissaren ausgegangene Ladung, worin die Pfänner ausdrücklich ihre Widerklage vorbehalten, Anno 39, Dienstag nach Thomas des Apostels.
Aufzeichnungen Jost Beckers, was den Räten in allerlei Sachen vorzutragen sei; darin wird erwähnt, dass das Gericht zu Sooden fleißig gehalten werde, ferner die Ordnung des Gesindelohns, des Ladens, des übrigen Salzes, der Schatzheller, der Hohenburg, dass die Knechte drei Jahre vom Geschoss frei sein sollen, und andere dergleichen notwendige Sachen mehr.
Akten zu Allendorf, des Herrn Kanzlers, des Landvogts und Heinrich Muldeners mit dem Ausschuss der Pfänner, nämlich Werner Trott, Ernst von Bischoffshausen, Georg Frund, Johann Niedenstein, Gieseler Schwanflügel und Johann Schaffnit, worin auf beiden Seiten mancherlei wegen der Location verhandelt wird: der Kanzler bietet 180 Gulden und behält sich die zufälligen
Unsichere Lesungen
- Frundenn[?] — Name undeutlich (Z. 17)
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Bl. 485vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Miscellanea. fortuitos vor, sampt der vffsag, alwege vber zwey Jar, die Pfenner aber bleibenn vf — 200 f. vnnd wollenn sich dauonn nicht wenndenn laßenn, anno 40. donnerstags. Acta, darinnenn die Pfenner allerley anntragenn, ist aber alles geringschetzigk ding, Anno 38. Freytags post omnium Sanctorum Acta zwischenn V. g. f. vnnd herrnn vnnd gemeinen Pfennernn zum Bodenn, darinnenn mancherley wichtige sachenn bedacht werdenn, der articul ist — 25. vnnd hat Cannzlar Feige vnderschriebenn, anno 40. Sonntage post Francisci Rathschlagk gehalttenn, darinnenn vielerley sachenn gehanndtlet werdenn, belanngenndt obgedachte vnd anndere sachenn, darann viel gelegenn, anno 39. Freytags post Matthaei. Notell des vorschlagts den Pfennernn beschehenn, der Location halbenn, betrifft zwenn Puncten derselbenn. Seindt zehenn stucke
Miszellen. Fälle vor samt der Aufsage jeweils nach zwei Jahren; die Pfänner aber bleiben bei 200 Gulden und wollen sich davon nicht abbringen lassen, Anno 40, Donnerstag.
Akten, worin die Pfänner allerlei vorbringen, es ist aber alles geringfügiges Zeug, Anno 38, Freitag nach Allerheiligen.
Akten zwischen unserem gnädigen Fürsten und Herrn und den gemeinen Pfännern zu Sooden, worin mancherlei wichtige Sachen bedacht werden; der Artikel sind 25, und Kanzler Feige hat unterschrieben, Anno 40, Sonntag nach Francisci.
Ratschlag, worin vielerlei Sachen verhandelt werden, betreffend die oben genannten und andere Sachen, an denen viel gelegen ist, Anno 39, Freitag nach Matthäi.
Formular des Vorschlags, der den Pfännern wegen der Location gemacht worden ist; betrifft zwei Punkte derselben. Sind zehn Stück.
S. 975
Bl. 486rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea.
Miscellanea. Conuolut, Johann Bartholmes schreibt ann Jost Berkern, vnnd H. Muldenernn, das Georgenn Behmernn Kunst, wegenn manngell im Bronn vorgefallenn, vnnd mit derselbenn nit gnugsamb Sohle gereicht werdenn könne, Anno etc. 47. Vnnser g. f. vnnd herr schreibt ann Muldenernn, vnd Jost Berkernn, erfordert sie den 5 Martij zu Cassell zur Rechnung des Saltzwergks vnnd Weinzapffenns1[?] im Rüsthause wegenn Zuerscheinenn, anno etc. 47. den 16. Nouembris Zwene vf Pergament geschriebene brieffe der Stadt Mulhausenn Saltzhanndell belanngenndt, darbenebenn Zwo Supplication der Saltzhenndeler daselbst Anno etc. 47. Vnnser g. f. vnnd herr anntworttet Jost Berkernn der Saltzflöße halbenn, Anno etc. 46. 9. Junij. Annotata eines vorschlags wegenn Rudolff Tinschei=2[?] denn, das er — 120 ℔ Pfannenneysenn, für funffthalbenn thaler Jegenn Cassell liefferenn wolle.
Miszellen. Konvolut: Johann Bartholomäus schreibt an Jost Becker und Heinrich Muldener, dass wegen Georg Behms Kunst ein Mangel im Brunnen aufgetreten sei und mit dieser nicht genügend Sole geholt werden könne, Anno 47.
Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Muldener und Jost Becker und fordert sie auf, am 5. März zu Kassel zur Rechnung des Salzwerks und wegen des Weinzapfens im Rüsthaus zu erscheinen, Anno 47 den 16. November.
Zwei auf Pergament geschriebene Briefe, den Salzhandel der Stadt Mühlhausen betreffend; daneben zwei Supplikationen der dortigen Salzhändler, Anno 47.
Unser gnädiger Fürst und Herr antwortet Jost Becker wegen der Salzflöße, Anno 46 den 9. Juni.
Aufzeichnungen eines Vorschlags wegen Rudolf Tinscheide, dass er 120 Pfund Pfanneneisen für fünfeinhalb Taler nach Kassel liefern wolle.
Unsichere Lesungen
- enns — Zeilenanfang, Silbe unklar (Z. 10)
- Tinschei= — Familienname unsicher (Z. 18)
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Bl. 486vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)Miscellanea
Miscellanea Otto Wermer1[?] Sendtmeister zu Eschewege schreibt ann Gottfriedenn Bachmann Burgernn zu Preßlau in der Schlesien, das er Ihnenn berichtenn wolle, welcher maßenn das gestiebe vom Stein kolen zu nutze gebracht müge werdenn. Heintz vonn Lutternn schreibt der Eisennschmiedte wegenn zu Neuses, ann v. g. f. vnnd herrnn, wie dieselbige die kolenn bezahlenn, vnnd ffgl.2 das Eisenn verkauffenn sollenn, anno etc. 54. 23. Julij. Zettell darauf verzeichnus, was Georgenn Behmenn Röhrenn gewiegenn. Zettell, welchenn v. g. f. vnnd herr aus Steyr vberschickt, betreffenndt, das mann mit gutem Rath im Saltzwerck bauenn, vnnd nicht vbell erger machenn solle anno etc. 48. den 5 Septembris. Offenn Patent, der Herrnn Stadthalter vnnd Rethe, ann acht grenntzennde Ampter vnnd Stedte vmb Allenndorff hero, das sie mit vleis zum Bronnenbau helffenn sollenn anno etc. 50. den 14. Aprilis.
Miszellen. Otto Wermer, Sendmeister zu Eschwege, schreibt an Gottfried Bachmann, Bürger zu Breslau in Schlesien, dass er ihm berichten wolle, auf welche Weise das Gestübe von den Steinkohlen nutzbar gemacht werden könne.
Heintz von Luttern schreibt wegen der Eisenschmiede zu Nauses an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, wie diese die Kohlen bezahlen und Seinen Fürstlichen Gnaden das Eisen verkaufen sollen, Anno 54 den 23. Juli.
Zettel, darauf verzeichnet, was Georg Behms Röhren gewogen haben.
Zettel, den unser gnädiger Fürst und Herr aus Steyr übersandt hat, betreffend, dass man mit gutem Rat im Salzwerk bauen und Schlechtes nicht verschlimmern solle, Anno 48 den 5. September.
Offenes Patent der Herren Statthalter und Räte an acht angrenzende Ämter und Städte um Allendorf herum, dass sie mit Fleiß zum Brunnenbau helfen sollen, Anno 50 den 14. April.
Unsichere Lesungen
- Wermer — Familienname, Wermer/Werner (Z. 2)
- ffgl. — Abkürzung unklar (Z. 9)