Zum Inhalt
salzbibel.deForschungsprojekt
Darstellung
Darstellung
Schriftgröße
Zeilenabstand
Farben
Kontrast
Bewegung
Schriftart

Alle Einstellungen mit Erläuterung

Salzbibel · Lesetext · Miszellen

Die Miszellen · S. 983–992

Briefe, Rechnungen, Ratschläge · S. 983–992 · Bl. 490r–494v · Band 2

Ansicht
Seiten am Stück

Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.

Briefe, Rechnungen, Ratschläge

S. 892–1012 · Bl. 444v–505r · Bd. 2 · Zeitleiste: Miszellen

S. 983

Bl. 490rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea.

1

Miscellanea. wirdt vor gut anngesehenn, das alle vnn Jede so Heßische gueter habenn, derenn seyenn gleich viel oder wenig, holtz führenn sollenn, Actum Anno etc. 55. den 13. Julij. Johann Meysenbugk Lanndtvogt vnnd D. Heinrich Lanis1[?], schreibenn der wege halbenn im klebe, vnnd vmb Allenndorff hero, was sie darin v. g. f. vnnd herrnn beuelchhabernn, vnnd denenn vonn Allendorff wegenn verhanndlet habenn, anno etc. 66. den 12. Augusti. Acta der Lippoltsbergischenn Eisennschmiedtenn, anno etc. 54. Acta gehaltenn Immer2[?] Sodenn den 25 Februarij anno etc. 54. Acta gleichermaßenn den 27. 28. 29. Nouembris Anno etc. 54. betreffenndt den Holtzhanndell. Stadt Höxer schreibt des Holtzhanndels wegenn, vnnd das mann Ihnenn Saltz gnug zuschickenn wolle. darauf anntwort Jost Berker.

Miszellen. es wird für gut befunden, dass alle und jeder, die hessische Güter haben — deren seien viele oder wenige —, Holz führen sollen. Geschehen Anno 55 den 13. Juli.

Johann Meysenbug, Landvogt, und Doktor Heinrich Lanis schreiben wegen der Wege im Kleb und um Allendorf herum, was sie darin mit den Befehlshabern unseres gnädigen Fürsten und Herrn und mit denen von Allendorf verhandelt haben, Anno 66 den 12. August.

Akten der Lippoldsberger Eisenschmiede, Anno 54.

Akten, gehalten in Sooden den 25. Februar Anno 54.

Akten gleichermaßen den 27., 28. und 29. November Anno 54, betreffend den Holzhandel.

Die Stadt Höxter schreibt wegen des Holzhandels und dass man ihnen Salz genug zuschicken wolle; darauf antwortet Jost Becker.

Unsichere Lesungen

  1. Lanis — Familienname unsicher (Z. 7)
  2. Immer — evtl. Im Sodenn (Z. 14)

S. 984

Bl. 490vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea

1

Miscellanea Acta vnnd abscheidt zu Mühlhausenn belanngendt den Saltzhanndell daselbst, Item beygelegte Rechnung Hanns Volstedts. Ganntze gemeine zum Sodenn, klagenn vber die vonn Allenndorff, das sie sie aus den gebrauchenten1[?] geholtzenn ausschliessenn wollenn, Bittenn sie bey alter freyheit zuerhaltenn, Vnnser g. f. vnnd herr schreibt ganntz ernnstlich ann die beide Saltzgreuenn Jost Berkernn vnnd Valtenn Tholdenn, das sie den einhanng des Weißwers nirgennts annders hin, dann zum Saltzwerk brauchenn sollenn, Acta zwischenn denn Södernn vnnd glasenernn, des aschennkaufs halbenn, anno etc. 42. Sonnabendt post Quasimodogeniti Conuolut, Zettell darinnenn anngezeigt, das Wolf Dennstedt, Jochim Gittell, Hieronymus Tichnitz, aus dem Lanndt zur Lausnitz, mit Irer kunst viel holtz im Saltzwergk ersparen wöllen.

Miszellen. Akten und Abschied zu Mühlhausen, betreffend den dortigen Salzhandel; ebenso die beigelegte Rechnung Hans Volstedts.

Die ganze Gemeinde zu Sooden klagt über die von Allendorf, dass diese sie aus den gebrauchten Gehölzen ausschließen wollen; sie bitten, sie bei alter Freiheit zu erhalten.

Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt ganz ernstlich an die beiden Salzgrafen Jost Becker und Valtin Thold, dass sie den Einhang des Weißwer nirgends anderswo als zum Salzwerk gebrauchen sollen.

Akten zwischen den Siedern und Glasern wegen des Aschenkaufs, Anno 42, Samstag nach Quasimodogeniti.

Konvolut: Zettel, worin angezeigt wird, dass Wolf Dennstedt, Jochim Gittel und Hieronymus Tichnitz aus dem Land zur Lausitz mit ihrer Kunst viel Holz im Salzwerk ersparen wollen.

Unsichere Lesungen

  1. gebrauchenten — Wortform unsicher (Z. 6)

S. 985

Bl. 491rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea

1

Miscellanea Heinrich Muldener vnnd Jost Berker schreibenn ann Valtenn Toldenn des Bronnennbaues wegenn, vnnd das der Meister vonn Creutzburgk solle gesagt, vnnd George Behme gestanndenn haben, das seine kunst dem Bronnenn schedtlich were, anno etc. 47. den 5. Septembris. Christoff Hombergk schreibt Meister Heinrichs neuenn kunst wegenn ann Jost Berkernn anno etc. 58. den 2. Nouembris. Stadthalter vnnd Rethe zu Cassell schreibenn ann beide Saltzgreuenn vnnd Beamptenn zum Sodenn, der glashüttenn wegenn, Anno etc. 51. den 21. Februarij. Vff beuelch der Saltzgreuenn zum Sodenn, hatt der Pfarher zum Sodenn vorgeschlagenn, wie er seine Heusliche vnnderhaltung habenn möchte, vnd sagt der Pfarher Johann Teynebach1[?], das im Hundert guldenn Jerlichenn geuolgt werdenn, vonn der halben

Miszellen. Heinrich Muldener und Jost Becker schreiben an Valtin Thold wegen des Brunnenbaus und dass der Meister von Kreuzburg gesagt und Georg Behm eingestanden haben solle, dass seine Kunst dem Brunnen schädlich sei, Anno 47 den 5. September.

Christoff Homberg schreibt wegen Meister Heinrichs neuer Kunst an Jost Becker, Anno 58 den 2. November.

Statthalter und Räte zu Kassel schreiben an beide Salzgrafen und die Beamten zu Sooden wegen der Glashütten, Anno 51 den 21. Februar.

Auf Befehl der Salzgrafen zu Sooden hat der Pfarrer zu Sooden vorgeschlagen, wie er seinen häuslichen Unterhalt haben möchte; und der Pfarrer Johann Teynebach sagt, dass ihm jährlich hundert Gulden von der halben

Unsichere Lesungen

  1. Teynebach — Familienname unsicher (Z. 18)

S. 986

Bl. 491vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea

1

Miscellanea Pfannenn, bittet aber das mann im — 80 fl. vnd dann vor die — 20 fl. — 20. Malter kornn Jerlichenn erlegenn solle, darauff ist resoluirt wordenn, das im Jedes quartal vier Malter kornns vnnd — 10 fl. vom Marckampt solle zugelegt werdenn. Acta zwischenn denenn vonn Allenndorff vnnd vonn Wiedenn, betreffenndt das Bremer thal. anno etc. 54. den 17. Martij Vnnser g. f. vnnd herr L. z.1[?] Hessenn herr Wilhelm, schreibt ann Pfarhernn, Saltzgreuenn vnnd Beampten zum Sodenn, des wasser vnnd kunstbaues, des Pfarhers siedenn, M. Heinrichs siedenn, des Branndtholtzs, vnnd des Bronnenns wegenn, anno etc. 59. den [?] Augusti2 Annotata H. Muldeners darinnenn er v. g. f. vnnd herrnn — 28. sachenn vortregt, vnnd ffgl.3 sich darauff gnediglich resoluirt, wie in margine adnotiret.

Miszellen. Pfanne zufallen; er bittet aber, dass man ihm 80 Gulden und dann für die 20 Gulden jährlich 20 Malter Korn erlegen solle. Darauf ist beschlossen worden, dass ihm jedes Quartal vier Malter Korn und 10 Gulden vom Marktamt zugelegt werden sollen.

Akten zwischen denen von Allendorf und denen von Rieden, betreffend das Bremer Tal, Anno 54 den 17. März.

Unser gnädiger Fürst und Herr, Landgraf zu Hessen, Herr Wilhelm, schreibt an Pfarrer, Salzgrafen und Beamte zu Sooden wegen des Wasser- und Kunstbaus, des Siedens des Pfarrers, des Siedens Meister Heinrichs, des Brennholzes und des Brunnens, Anno 59 im August.

Aufzeichnungen Heinrich Muldeners, worin er unserem gnädigen Fürsten und Herrn 28 Sachen vorträgt und Seine Fürstlichen Gnaden sich darauf gnädig entschieden haben, wie am Rand vermerkt ist.

Unsichere Lesungen

  1. L. z. — Abkürzung, wohl Landgraf zu (Z. 11)
  2. den [?] Augusti — Tageszahl freigelassen (Z. 16)
  3. ffgl. — Abkürzung unklar (Z. 19)

S. 987

Bl. 492rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea.

1

Instruction vgf. vnnd herrnn, dem Cantzlarn, Rudolff Schenckenn, H. Müldenernn1 vnd Jost Berbernn zugestelt, der Location wegenn mit den Pfennernn zuhanndtlenn, ist vonn Ffgl. selbst vnnderschriebenn, aber kein Jahrzahl darbeÿ gesazt. Reuers Georgenn Behmen in Anno 40 den 16 Decembris Pfenner zu Allenndorff schreibenn ann vgf. vnnd herrnn, wollenn den anngesaztenn tagk den 13. Octobris zu Cassell erscheinenn Anno 39. Montagk nach Francisci. Vnnschlagk des Kompenn2 geldts, was darann erobert werdenn könne, wann — 600. werck gesottenn werdenn. Bedingzettell, vnnd verzeichnus einer Roßkunst, so außer denn Bodenn gebauet wordenn, in beÿsein Georgenn Behmenn. anno 44. Donnerstagk post Cathedræ Petri.

Instruktion unseres gnädigen Fürsten und Herrn, dem Kanzler, Rudolf Schenck, Heinrich Muldener und Jost Becker zugestellt, wegen der Location mit den Pfännern zu verhandeln; ist von Seinen Fürstlichen Gnaden selbst unterschrieben, aber es ist keine Jahreszahl dabei gesetzt.

Revers Georg Behms, Anno 40 den 16. Dezember.

Die Pfänner zu Allendorf schreiben an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, sie wollen am angesetzten Tag, dem 13. Oktober, zu Kassel erscheinen, Anno 39, Montag nach Francisci.

Anschlag des Kumpengeldes, was daran erübrigt werden könne, wenn 600 Werke gesotten werden.

Verdingzettel und Verzeichnis einer Rosskunst, die außerhalb der Bothe gebaut worden ist, in Beisein Georg Behms, Anno 44, Donnerstag nach Cathedra Petri.

Unsichere Lesungen

  1. Müldenernn — Name, Umlaut unsicher (Z. 2)
  2. Kompenn — Lesung unsicher (Z. 13)

S. 988

Bl. 492vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea.

1

Heinrich Lersener Cantzlar, schreibt ann vgf. vnd herrnn, was vnnd wie die Beambtenn in Bodenn, mit dem Bronnenmeister1 des wildenn waßers wegenn gehanndelt, Anno 55. den 12 Nouemb. Mülhausenn schreibt des Saltzkauffs hanndels wegenn anno 45. den 3. februarij Außzugk vnnd bericht, was Christoff Hombergk kunst ab Anno 50 ad Annum 55. gekostett, vnnd was darann erobert wordenn, vnnd darauf allerleÿ annotata Jost Berbers. Christoff Hombergk schreibt Jost Berbernn, vnd gibt anntwort vf des Renndtmeisters2 schreibenn, das die kompe das wilde waßer nit wohl haltten könne. Anno 55. Freitags post Trinitatis. Acta gehaltenn in Bodenn Anno 51. 22. Decembris Johann Meckbach Secretarius schreibt der neuwen Saltzwergks Ordtnung wegenn, an Jost Berbern.

Heinrich Lersner, Kanzler, schreibt an unseren gnädigen Fürsten und Herrn, was und wie die Beamten in Sooden mit dem Bornmeister wegen des wilden Wassers verhandelt haben, Anno 55 den 12. November.

Mühlhausen schreibt wegen des Salzkaufhandels, Anno 45 den 3. Februar.

Auszug und Bericht, was Christoff Hombergs Kunst vom Jahr 50 bis zum Jahr 55 gekostet und was daran erübrigt worden ist, und darauf allerlei Anmerkungen Jost Beckers.

Christoff Homberg schreibt an Jost Becker und gibt Antwort auf das Schreiben des Rentmeisters, dass die Kumpe das wilde Wasser nicht gut halten könne, Anno 55, Freitag nach Trinitatis.

Akten, gehalten in Sooden Anno 51 den 22. Dezember.

Johann Meckbach, Sekretär, schreibt wegen der neuen Salzwerksordnung an Jost Becker

Unsichere Lesungen

  1. Bronnenmeister — Schreibung unsicher (Z. 3)
  2. Renndtmeisters — Lesung unsicher (Z. 12)

S. 989

Bl. 493rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea

1

vnnd begert, das mann derselbigenn ein Exemplar Inn die Cantzleÿ lieffernn wollenn. Vnnser g.f. vnnd herr schreibt ann Jost Berbernn, der Friedtwaldischenn Holzflöße wegenn, vnnd befihlt vff gethanne Supplication, das mann den Vndersaßenn mit guter vorsichtigkeit solche Ordenung mache, das es die arme leute zukommenn, vnd Ffgl. nicht vbersazt werdenn. Dreÿ brieue Lotz Straubenn Anno 52 vnd 53. Bedingzettell mit dem Pfannschmidt, vber Einhundert Centner Pfanneisenn Anno 57 den 17. Martij Pfanneÿsenn so zuuor gelieffert vom Lippoltsberga Anno 56. Lotz Straube schreibt ann Jost Berbernn das er den Centner eysenn vmb — 4½ fl.1[?] Inn die Bodenn lieffernn wolle. Anno 56. Renndtmeister2 zum Bodenn schreibt des gelieffertenn Pfanneisenn vom Lippoldesberga ann Jost Berbern

und begehrt, dass man ein Exemplar derselben in die Kanzlei liefern wolle.

Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Jost Becker wegen der Friedewalder Holzflöße und befiehlt auf eine eingereichte Supplikation hin, dass man den Untersassen mit guter Umsicht eine solche Ordnung mache, dass es den armen Leuten zugute komme und Seine Fürstlichen Gnaden nicht übersetzt werden.

Drei Briefe von Lotz Straube, Anno 52 und 53.

Verdingzettel mit dem Pfannenschmied über einhundert Zentner Pfanneneisen, Anno 57 den 17. März.

Pfanneneisen, das zuvor von Lippoldsberg geliefert worden ist, Anno 56.

Lotz Straube schreibt an Jost Becker, dass er den Zentner Eisen um 4½ Gulden nach Sooden liefern wolle, Anno 56.

Der Rentmeister zu Sooden schreibt wegen des von Lippoldsberg gelieferten Pfanneneisens an Jost Becker,

Unsichere Lesungen

  1. fl. — Währungszeichen unsicher (Z. 15)
  2. Renndtmeister — Lesung unsicher (Z. 17)

S. 990

Bl. 493vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea.

1

Anno 57. den 16. Decembris Verordtnung der Saltzgreuenn vnnd Beamptenn zum Bodenn, das vnangesehenn des Visitators gebott, nach gehalttener Sonntags Predigt, man vngehindert zum Saltzwergk fahrenn, vnnd arbeitenn solle, vnnderschriebenn durch Jostenn Berbern, Johann Rhenanum, Johann Bartholmes, Bertholdt Kempff, vnnd Christoff Hombergenn. Hierauff eruolgte Resolution, das er damit zufriedenn Anno 52 den 28. Septembris Extract auß dem vertrag zwischenn Sachsenn vnd Hessenn, die Holzflöße betreffenndt. Supplication der glasener des aschenn kauffs wegen. Philips Thuen1[?] zeigt in einem zettell ann, das die Sachsischenn Beamptenn, das gehauene scheidtholz beim Lormbergk2[?] wollenn hinwegk führen, seÿ aber verhindert wordenn Anno 63. Allerleÿ Annotata Georgenn Behmenn belangendt.

Anno 57 den 16. Dezember.

Verordnung der Salzgrafen und Beamten zu Sooden, dass man ungeachtet des Verbots des Visitators nach gehaltener Sonntagspredigt ungehindert zum Salzwerk fahren und arbeiten solle; unterschrieben von Jost Becker, Johann Rhenanus, Johann Bartholomäus, Berthold Kempf und Christoff Homberg. Hierauf die erfolgte Resolution, dass er damit zufrieden sei, Anno 52 den 28. September.

Auszug aus dem Vertrag zwischen Sachsen und Hessen, die Holzflöße betreffend.

Supplikation der Glaser wegen des Aschenkaufs.

Philipp Thue zeigt in einem Zettel an, dass die sächsischen Beamten das gehauene Scheitholz beim Lohrberg hätten wegführen wollen, dass sie aber daran gehindert worden seien, Anno 63.

Allerlei Aufzeichnungen, Georg Behm betreffend.

Unsichere Lesungen

  1. Thuen — Personenname unsicher (Z. 14)
  2. Lormbergk — Ortsname unsicher (Z. 16)

S. 991

Bl. 494rBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea.

1

Vnnser g.f. vnnd herr schreibt ann Jost Berbernn, des Schultheißenn zu Velstedts1[?] halber im ampt Mülnhausenn, das er, dieweil er frembt Saltz Ins ampt gehenn laßenn, vom Lanndtvogt ernnstlich gestrafft werdenn solle, Befihlt weitter, das mann den Saltzschliß vorttreibenn solle, Anno 46. ..2 10. Aprilis Saltzgreuenn vnnd gemeine Pfenner schreibenn, ann Lanndtvogtenn Sigmundenn vonn Boÿnebürgk, der halbenn Pfannenn wegenn, so zur Boder Pfar verordtnet, begerenn das die beÿ der Pfar bleiben müge, weitters begerenn sie die Grabenn Thürner, vnnd das sie kein Zoll vom Saltz gebenn wollenn. Christiann vnnd Simonn Zepffer3 Suppliciren Ihrer eisenn hüttenn wegenn, vnnd gehört diese Supplication Inn das schreibenn, so v.g.f. vnnd herr ann Heintzenn vonn Lütternn gethann. Concept des Berichts, so Saltzgreuenn vnnd Beamb=

Unser gnädiger Fürst und Herr schreibt an Jost Becker wegen des Schultheißen zu Volstedt im Amt Mühlhausen, dass dieser, weil er fremdes Salz ins Amt hat gehen lassen, vom Landvogt ernstlich bestraft werden solle; er befiehlt weiter, dass man den Salzabsatz vorantreiben solle, Anno 46 den 10. April.

Salzgrafen und gemeine Pfänner schreiben an den Landvogt Sigmund von Boyneburg wegen der halben Pfanne, die zur Sooder Pfarre bestimmt ist; sie begehren, dass diese bei der Pfarre bleiben möge. Weiter begehren sie die Grabentürmer und dass sie keinen Zoll vom Salz geben müssen.

Christian und Simon Zepfer supplizieren wegen ihrer Eisenhütte; und diese Supplikation gehört in das Schreiben, das unser gnädiger Fürst und Herr an Heintz von Luttern getan hat.

Konzept des Berichts, den Salzgrafen und Beam-

Unsichere Lesungen

  1. Velstedts — Ortsname unsicher (Z. 2)
  2. .. — Zeichen zwischen Jahr und Tag (Z. 7)
  3. Zepffer — Familienname unsicher (Z. 15)

S. 992

Bl. 494vBd. 2Miszellen · Briefe, Rechnungen, RatschlägeFaksimile (ORKA)

Miscellanea

1

tenn, ann Stadthalter vnnd Rethe, dero glasener wegenn gethann, Anno 51. 22. Januarij Christoff Hombergk schreibt ann Jost Berbernn, der besteltenn dielenn zu Wallis1[?] wegenn, vnnd zeigt darnebenn in einem sonndernn briefflein, das mann hab anngefanngenn, den grabenn zumachen, ann dem orte, da mann die kompenn hennckenn wolt. Anno 51. Freÿtagk post Visitationis Mariæ Christoff Hombergk schreibt ann Jost Berbernn, das M. Hanns Wetzell2[?] in augenschein vorgelegt, wie die wennde des Bronnennbaues erbauet werdenn sollenn, Bittet darnebenn, das alle verordtnete zum Bronnennbau, vfs fürderlichste mögenn beschriebenn werdenn, Anno 51. Donnerstagk post Trinitatis Abreißung wie der Sohlennkumpff, nach meinung Christoff Hombergs, Inner Bodenn müge gebauet werdenn.

te an Statthalter und Räte wegen der Glaser getan haben, Anno 51 den 22. Januar.

Christoff Homberg schreibt an Jost Becker wegen der zu Wallis bestellten Dielen und zeigt daneben in einem besonderen Brieflein an, dass man angefangen habe, den Graben an dem Ort zu machen, wo man die Kumpe hängen wollte, Anno 51, Freitag nach Visitationis Mariae.

Christoff Homberg schreibt an Jost Becker, dass Meister Hans Wetzel im Augenschein vorgelegt habe, wie die Wände des Brunnenbaus erbaut werden sollen; er bittet daneben, dass alle zum Brunnenbau Verordneten aufs förderlichste beschieden werden mögen, Anno 51, Donnerstag nach Trinitatis.

Zeichnung, wie der Solkumpf nach Christoff Hombergs Meinung in Sooden gebaut werden könnte.

Unsichere Lesungen

  1. Wallis — Ortsname unsicher (Z. 4)
  2. Wetzell — Familienname unsicher (Z. 10)

Einstellungen auf diesem Gerät speichern?

Damit die gewählte Darstellung beim nächsten Besuch erhalten bleibt, würde ein einzelner Eintrag im lokalen Speicher des Browsers (localStorage) abgelegt. Das ist kein Cookie, und der Eintrag verlässt das Gerät nicht.