Salzbibel · Lesetext · Einleitung
Die Einleitung · S. 43
„Innhalt des ganntzen wercks“ — heute: Inhalt des gesamten Werks · S. 43 · Bl. 19 · Band 1
Wortlaut der Handschrift Übersetzung — Ziffern am Rand sind die Segmentnummern (Sprungziel #s<Seite>-<Nummer>); hochgestellte Ziffern verweisen auf unsichere Lesungen am Fuß der Seite.
„Innhalt des ganntzen wercks“ — heute: Inhalt des gesamten Werks
S. 43–47 · Bl. 19–21 · Bd. 1 · Zeitleiste: Einleitung
S. 43
Bl. 19Bd. 1Einleitung · „Innhalt des ganntzen wercks“ — heute: Inhalt des gesamten WerksFaksimile (ORKA)Innhalt des ganntzen wercks
Vonn Erster Annkunfft des Saltzwercks Sodenn, darin mit bestenndigenn Argumenten ex veris historijs bewiesenn wurdet, das dieses Saltzwerck vor Christi geburt, zu Cornelij Taciti, Caroli Magni, vnnd D. Bonifacij Zeittenn gewesenn, bis vff diese Zeitt pliebenn, sampt der Pfenner Priuilegien,
Vom ersten Ursprung des Salzwerks Sooden; darin wird mit stichhaltigen Argumenten aus wahren Geschichtsquellen (ex veris historiis) bewiesen, dass dieses Salzwerk schon vor Christi Geburt, zu den Zeiten des Cornelius Tacitus, Karls des Großen und des heiligen Bonifatius bestanden hat und bis auf diese Zeit geblieben ist; samt den Privilegien der Pfänner.
Darinnenn allerley schreibenn Rathschlege vnnd bedennckenn, was vnnsernn gnedigenn fürsten vnnd herrnn Hochlöblicher gedechtnus bewogenn, wie auch S. Fgl.1 darzu kommenn, vber die — 42. Pfenner Bote2 noch mehr zubawenn, Vnnd was desthalb allerseits verlauffenn,
Darin allerlei Schreiben, Ratschläge und Bedenken: was unseren gnädigen Fürsten und Herrn hochlöblichen Gedächtnisses bewogen hat und wie Seine Fürstlichen Gnaden dazu gekommen sind, über die 42 Pfännerböden (Siedehäuser) hinaus noch mehr zu bauen, und was deshalb auf allen Seiten vorgefallen ist.

Unsichere Lesungen
- S. Fgl. — Abkuerzung fuer Seine Fuerstliche Gnaden; genaue Buchstabenfolge der Abbreviatur nicht ganz sicher
- 42. Pfenner Bote — Zahl 42 durch Zoom geprueft; Bote = Boden/Bothen (Siedehaeuser) (42 Pfaennerboeden)